Chocolate-Chip-Cookies – leckere knusprig-weiche Kekse mit Schokostückchen

                     IMAG0436

Jeder kennt sie mittlerweile: die leckeren Kekse mit Schokostückchen die, idealerweise, außen knusprig und innen schön weich sind.

Allerdings ist dieses Rezept in einer komplett anderen Klasse als die Standard-Kekse, die man normalerweise im Supermarkt kaufen kann.

Dafür muß man allerdings ein paar Sachen beachten:
Der verwendete braune Zucker ist wichtig. Wenn Ihr bekommt, verwendet Mascobado Zucker. Dieser bringt nochmals extra Geschmack in die Cookies (Packung aufmachen und reinriechen, kein Vergleich zum herkömmlichen braunen Zucker) und er sorgt dafür, daß die Kekse innen weich bleiben. Allerdings darf man hierfür die Kekese nicht zu lange backen. Das ist die 2. wichtige Regel. Man muß die Cookies aus dem Ofen holen, wenn man denkt die sind noch nicht fertig, sie fühlen sich noch ganz weich an. Diese werden aber fest, wenn sie auskühlen.

 

Für ca. 25 große oder ca. 60 kleine Cookies benötigt Ihr:

225g weiche Butter oder Margarine20150125_123448
150g brauner Zucker (Mascobado)
150g normaler Zucker
2 TL Vanillezucker oder 2 Pck. Vanillinzucker
1 TL Salz
2 Eier, Gr. L
340g Mehl
1 TL Natron
200g ganze Mandeln, (grob gehackt)
(Hasel-, Pekan- oder Walnüsse schmecken ebenfalls sehr lecker)
200 – 300g Schokotropfen oder gehackte Kuvertüre / Schokolade

 

Zubereitung:

Mandeln grob hacken, entweder auf dem Brett mit einem scharfen Messer oder im TM 4-6 Sek./Stufe 5, in eine Schüssel umfüllen und die Schokostückchen dazu geben.

Weiche Butter oder Margarine zusammen mit den Zuckern und dem Salz im Rührgerät mit dem Flachrührer hell cremig rühren. TM 4,5-5 Min./Stufe 4-5. Die Eier einzeln zugeben und jedes ca. 1 Min., bzw. TM 15-20 Sek./Stufe 5 unterrühren. Mehl und Natron zufügen und langsam unterrühren, TM 15-20 Sek./Stufe 5 evtl. mit Hilfe des Spatels.

Mandeln und Schokostückchen mit dem Spatel unterheben.

Dann mit einem Eisportionierer, Tee- oder Esslöffel den Teig abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Mit dem Handballen etwas flach drücken und mit den Fingern wieder rund formen.

Im vorgeheizten Backofen backen.

O-/U-Hitze 180° C für ca. 12-15 Min. für die sehr großen Kekse oder 8-10 für kleine

Umluft 165° C 10-12 Minuten oder 7-10 für kleine Kekse, bereits 1/2 Min. kann hier einen Unterschied machen.

Wichtig! Wenn Ihr das/die Bleche herausholt, sollten die Cookies noch sehr weich sein. Diese werden erst bei erkalten fest. Wenn sie bereits beim herausholen fest sind, werden die Kekse steinhart!

Die Cookies ganz erkalten lassen. Ich finde sie schmecken erst dann richtig gut, wenn sie mindestens 1 Std. aus dem Ofen sind. Aber das ist meine eigene Meinung.

 

Laßt sie Euch schmecken!!

IMAG0438IMAG0439

Apfel-Rosen

Schnell, mit nur wenigen Zutaten gemacht und gut vorzubereiten. 2015-01-04 18.23.29

Schmeckt super als Nachtisch, z.B. mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. Aber auch mit etwas Puderzucker bestreut zum Nachmittagskaffee.

Gut für die Familienrunde, aber auch als krönender Abschluß zu einem Festmahl.

Kurzum, ein Allrounder und eigentlich immer geeignet.


Für 12 Apfel-Rosen benötigt Ihr:
2015-01-04 16.36.43

2 Pckg. frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
2 – 3 rote Äpfel
6 – 8 TL Zucker
1/2 – 1 TL Zimt
außerdem: etwas Fett + 1 Muffinblech

————————————————–

Zubereitung:

Zucker und Zimt mischen und beiseite stellen. Die gewaschenen Äpfel mit einem Hobel in ganz feine Scheiben schneiden. Die Scheiben sollen sich biegen lassen ohne zu zerbrechen.
Blätterteig ausrollen und in 6 ca. 4 cm breite Streifen schneiden. Meiner Erfahrung nach funktioniert hierfür ein Pizzaschneider am besten.
Gleichmäßig mit Zimt-Zucker bestreuen.
Apfelscheiben etwas überlappend auf die Blätterteigstreifen legen und von Links nach Rechts die Scheiben immer größer werden lassen.
Darauf achten, daß die Apfelscheiben unten nicht überstehen und am Ende noch ein ca. 1 cm breiter Rand ohne Apfel bleibt. Streifen von links nach rechts locker aufrollen und den Rand andrücken, damit die Rolle nicht wieder aufgeht.
Die Apfel-Rosen in die Vertiefungen einer gefetteten Muffin-Form stellen und wenn man möchte noch etwas nachformen.
Backofen vorheizen.
160° C Umluft oder 180° C O-/U-Hitze
ca. 25 – 30 Minuten backen.

Noch lauwarm oder auch kalt mit Puderzucker bestäubt servieren. Sahne und/oder Vanilleeis schmecken ebenfalls super dazu.


Guten Appetit!!

2015-01-04 18.20.112015-01-04 18.20.382015-01-04 18.23.052015-01-04 18.23.29

Roggenbuttermilchbrot

Heute backe ich mal wieder ein Brot,2014-08-12 21.56.12
aber mit einem kleinen Twist: durch altes Brot
bleibt das neue Brot länger frisch.
Hört sich komisch an?
Ist aber ein Trick, der in den Profi-Bäckereien täglich angewendet wird.
Altes Brot wird fein zerkleinert und mit Wasser zu einem dicken Brei verarbeitet. Dadurch kommt mehr Flüssigkeit hinein, wodurch das Brot länger frisch bleibt.

Für ein Brot benötigt Ihr:
ca. 160 – 180g altbackenes Brot, je trockener desto besser
ca. 140 – 160g Wasser
—————
500g Mehl, Type 1050
100g Roggenmehl, Type 1150
20g Sauerteigpulver
20g Balsamico-Essig
evtl. 20g Backmalz
10g Salz
30g Hefe
250 Buttermilch
150g kaltes Wasser

Zubereitung:
Das alte Brot fein zerkleinern (Stufe 6 – 10, Sichtkontakt bis fein). Das Wasser zugeben und rühren lassen bis sich das Wasser und das alte Brot zu einem dicken Brei verbindet.
Die übrigen Zutaten zugeben und zu einem Teig verkneten lassen (2,5 Min./Teigstufe).
Den Teig zu einer Kugel rund wirken, mit Wasser besprühen und mit Mehl oder mit Körner bestreuen. In einer Schüssel oder einem Gärkorb für ca. 1 Std. gehen lassen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen und backen.
Backofen vorheizen auf 250° C (evtl. ein Backblech auf den Boden des Backofen´s stellen und mit  aufheizen lassen)
Brot in den Backofen schieben, (1 Tasse Wasser auf das heiße Backblech gießen, Backofen schließen,) Temperatur auf 180° C zurück stellen und für 55 – 60 Min. backen.
Klopftest machen, um sicher zu stellen, daß das Brot fertig gebacken ist.

                         2014-08-12 21.56.41

Das weltbeste Baguette – Made easy

2015-01-01 11.18.27
Heute wird wieder Brot gebacken, und zwar: Baguette.
Aber nicht irgendein null/acht/fünfzehn Baguette, sondern eines das auch so schmeckt wie es aussieht. Auch noch am nächsten Tag!

Das große Geheimnis ist hier auch wieder Zeit, Zeit und nochmals Zeit!!!
Snapshot 2 (03.01.2015 23-47)
Der Vorteig, auch Starter genannt muß hier mindestens 12 besser 24 oder sogar 48 Std. gehen. Das ergibt den genialen Geschmack.

Für 3 Baguette in normaler Blechgröße benötigt Ihr:
500g Mehl, Type 405
320g Wasser
15-20g Hefe
8g Salz
Backmalz, nach Packungsanweisung

Zubereitung:
Für den Starter, die Hälfte des Mehls (250g), das Wasser und die Hefe mit einem Rührlöffel oder einfach mit der Hand zusammen rühren, dabei die Hefe zerbröseln und gut verteilen.
Diesen Vorteig oder Starter abgedeckt am besten für 24 Std. in einem kühlen Raum, oder 48 Std. im Kühlschrank gehen lassen.
Snapshot 1 (03.01.2015 23-46)
Hier der Starter nach 48 Std.
Ihr seht wie schön der vor sich hin blubbert.

Danach die restlichen Zutaten außer dem Salz in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben, den Vorteig vorsichtig darauf laufen lassen und 5 Minuten bei langsamer Geschwindigkeit und dann noch 5 – 8 Min. bei schnellerer Geschwindigkeit kneten lassen. Das Salz zugeben und nochmals ca. 2 Minuten kneten lassen. Dass der Teig fertig geknetet ist, sieht man daran, daß er sich gut vom Rand löst.

Den Teig zurück in die eingemehlte Schüssel und bei Zimmertemperatur nochmals 3 Std. gehen lassen.Snapshot 3 (03.01.2015 23-47)
                                Hier der Teig nach 3 Std.

Dann den Teig in 3 gleich große Teiglinge abwiegen, Snapshot 4 (03.01.2015 23-48)kurz rund formen, dann flach drücken, einfalten und zu Baguettes lang rollen.
Auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegtes Backblech legen und nochmals für ca. 1 Std. gehen lassen.
Snapshot 5 (03.01.2015 23-48)

Wer hat kann natürlich auch ein solches Baguetteblech verwenden.

Damit die Teiglinge nicht eintrocknen, besprüht man diese gut mit Wasser.

Erst kurz vor dem einschießen, Baguette mit Mehl bestäuben und mit einem scharfen!! Messer jeweils 3x tief einschneiden.

Die Fettpfanne des Backofen´s direkt auf den Boden stellen.

Backofen auf 230° C Umluft / 250° C O-/U-Hitze vorheizen.

Wenn die Temperatur erreicht ist, 1 Tasse Wasser in die Fettpfanne gießen und das Blech mit den Baguette in den Ofen stellen. Hierbei muß man schnell arbeiten, damit nicht der ganze Dampf bereits wieder weg ist, bevor das Blech im Ofen steht!

Backen bei 230° / 250° C für 7 – 10 Minuten, dann Hitze reduzieren auf 180° C Umluft / 210° C
O-/U-Hitze und für 15 – 20 Min. fertig backen.

Nach dem herausholen auf einem Gitter auskühlen lassen.

Tipp für schnelle Sonntagsbrötchen:
Aus dem fertigen Teig keine Baguette´s sondern Brötchen formen und nach dem Aufheizen des Backofen´s nur die Hälfte der Zeit backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen und danach in eine Plastiktüte packen oder einfrieren. Am Sonntagmorgen den Backofen wieder aufheizen und die gefrorenen Brötchen vollends fertig backen (einfach die restliche Zeit plus vielleicht 1-2 Min. zusätzlich).

Guten Apetitt!!

Das weltbeste Baguette – Youtube Video

Man kann natürlich auch (Baguette-)Brötchen aus dem Teig formen:
2015-01-07 09.33.042015-01-07 09.33.18
2015-01-01 11.18.012015-01-01 11.18.40