Blutorangengelee – Zitrusgenuß für´s Brot

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Zum Ausklang der Orangensaison, mache ich mir nochmals eines meiner Lieblings-Gelee´s: ein Gelee aus Blutorangensaft. Frisch und von Hand ausgepreßt.
So erhält man einen sehr leckeren Saft mit viel Fruchtfleisch.
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Durch das einkochen/einmachen kann man sich diese Zeit verlängern.
Total einfach und super schnell gemacht. Auch für Nicht-Thermomix-Besitzer.

Für 4 Gläschen á ca. 250g benötigt Ihr:2015-02-09 12.19.42
1,2 – 1,5 kg Blutorangen für 750g Saft
1 Pckg. Gelierzucker 2:1
evtl. 1 TL Zitronensäure

Zubereitung:
Saft, Zitronensäure und Gelierzucker in einen (den TM-)Topf geben und zum kochen bringen. Kochzeit ca. 8 Min. (16 Min./100°/Stufe 3).
Nach Ende der Kochzeit eine Gelierprobe machen: man nimmt etwas flüssiges Gelee ab, gibt es auf einen Teller/in ein Schüsselchen und stellt diese für ein paar Minuten in den Kühlschrank. Wenn das Gelee komplett fest wird ist das Gelee fertig und kann in Gläser abgefüllt werden. Wenn nicht, bitte noch ein paar Minuten weiter kochen lassen.
Die Zitronensäure hilft nicht nur dem Geschmack auf die Sprünge, sondern unterstützt auch das Gelieren.
Die Gläser vor dem Gebrauch am besten mit kochendem Wasser auffüllen und ein paar Minuten stehen lassen, damit diese sterilisiert werden. Die Deckel natürlich ebenso behandeln oder auch in einem Topf mit Wasser auskochen.
Nach dem Füllen die Gläser verschließen und evtl. für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.
Ich mache das normalerweise nicht, da ich es nicht leiden kann, wenn der Deckel voller Marmelade ist. Ich stelle die Gläser alle zusammen und decke sie mit einem Handtuch zu.
So können die Gläser langsam auskühlen und ein Vakuum aufbauen, damit keine Keime eindringen können.

So jetzt ist Euer Gelee fertig und kann “vernichtet” werden. Mir schmeckt am besten ein Croissant oder ein frisch gebackenes Brötchen dazu. Diese Rezepte findet ihr in den Blog-Beiträgen: Croissant oder Baguette.

Guten Appetit!!

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Quarkbällchen – lecker lockere Häppchen zum vernaschen

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“Faßnet´s”-Zeit ist auch Quarkbällchen-Zeit.

Diese lockeren Dingerchen schmecken aber nicht nur in der Faschingszeit, sondern das ganze Jahr über.

Meine Familie freut sich schon über diese Köstlichkeiten und steht bereits in den Startlöchern um sie zu “vernichten”  Winking smile

Ihr braucht dafür:2015-02-09 19.11.50
250g Mehl
250g Quark, 40% oder Magerstufe je nach Geschmack
50g weiche Butter oder Margarine
50g Zucker
3 Eier, Größe M
1 Päckchen Backpulver
1 TL Vanillezucker o. 1 Pck. Vanillinzucker
1 – 2 TL Zitronenschale o. Zitronenzucker
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außerdem:
ca. 2,5 – 3 Liter Fritieröl, je nach Fassungsvermögen der Fiteuse oder des verwendeten Topfes
Friteuse oder Topf
kleiner Eisportionierer mit Abstreifer
Zimt-Zucker, Vanillezucker oder Puderzucker
      

Zubereitung:
Als erstes Öl in der Friteuse oder im Topf auf 165° – 175° C erhitzen.
Dann alle Zutaten miteinander verrühren, bis ein glatter geschmeidiger Teig entstanden ist, TM: 1 Min./Stufe 4-5.
Teig  ggf. in eine Schüssel umfüllen.
Etwa walnuß-große Teigportionen abstechen, entweder mit 2 Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer mit Abstreifer oder aus einem Spritzbeutel  kleine Bällchen direkt ins heiße Öl spritzen.
Die Teigbällchen sinken zunächst bis auf den Boden ab, steigen aber schnell auf. Sie drehen sich selbst und werden daher von alleine rundherum goldbraun.

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Als erstes ein Probebällchen machen. Sonst kann es sein, daß diese innen noch roh und außen bereits dunkel sind. Sollte dies der Fall sein, Temperatur senken und ein weiteres Probebällchen machen.

Wenn die Quarkbällchen goldbraun sind, mit einem Netz- oder Schaumlöffel aus dem Fett holen, kurz abtropfen lassen und entweder gleich in Zimt-Zucker oder Vanillezucker wälzen oder auf Küchenpapier vollends abtropfen lassen und anschließend mit Puderzucker  bestäuben.

Jetzt können die Bällchen entweder noch mit Konfitüre, nach Art eines Berliner´s, gefüllt werden oder nach dem Abkühlen direkt vernascht werden.

Guten Appetit!!

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Rezeptquelle: http://www.rezeptwelt.de/backen-s%C3%BC%C3%9F-rezepte/margies-quarkb%C3%A4llchen/178639

Thermomix TM 31–Zitronenküchle

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Heute backe ich meine Lieblingsküchle:
Zitronenküchle.

Die schmecken total lecker zitronig, sind saftig und halten auch lange frisch.

Für ein Blech mit 6 Mini-Küchlein + 6 Muffins benötigt Ihr:

130g Butter oder Margarine
130g Zucker
2 TL Zitronenzucker oder 1 Pck. Zitronenschalenaroma
1 TL Vanillezucker oder 1 Pck. Vanillinzucker
1 Prise Salz
evtl. 1 Prise Zitronensäurepulver
3 Eier, Gr. M
Saft 1/2 Zitrone
50g Butter oder Margarine, flüssig und wieder abgekühlt
70g Stärke
130g Mehl, Typ 405
1 TL Backpulver

extra für die Glasur:
150g Puderzucker
Saft von ca. 1/2 Zitrone

Zubereitung:
Butter, Zucker und Gewürze zusammen hell cremig rühren. Im TM 3 Min./Stufe 3-4. Die Eier einzeln zugeben und jedes ca. 1 Min. unterrühren, TM 20-25 Sek./Stufe 4. Die Seiten nach unten streifen. Zitronensaft kurz unterrühren, dann die flüssige Butter im dünnen Strahl in die rührende Maschine laufen lassen und emulgieren, TM Stufe 3-4. Stärke, Mehl und Backpulver zugeben und bei langsamer Geschwindigkeit kurz unterrühren (TM Stufe 4 ca. 5-10 Sek.), bis der Teig glatt ist. In die gefettete Form, ca. 2/3 hoch einfüllen.

Tipp: ca. 30g Margarine mit 1 TL Mehl glatt rühren und damit die Form einfetten. In den Kühlschrank stellen bis der Teig fertig ist, dann gehen die Küchlein noch besser aus der Form.

Backofen vorheizen

Backen bei: Umluft: 165° C, O-/U-Hitze 180° C ca. 20 – 25 Min.

Nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen und dann entweder mit Guß überziehen oder in einem Plastikcontainer luftdicht verpackt bis zum nächsten Tag durchziehen lassen. Ich finde dann werden sie noch zarter und saftiger.

Zitronenglasur herstellen: Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt rühren. Aber Vorsicht! Am Anfang nur etwa die Hälfte des Saft´s zugeben, dann tropfenweise bis die gewünschte, dicke Konsistenz erreicht ist.
Glasur mit einem Palette oder einem vorne abgerundeten Messer auf die Küchlein streichen (in etwas wie Spachtelmasse). Trocknen lassen und genießen.

Guten Appetit!!

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