Osterhäschen im Baumstumpf – unsere Ostertorte

Da vielfältig der Wunsch geäußert wurde, mal eine Video-Anleitung für eine Motivtorte zu machen, habe ich hier eine, wie ich finde, relativ einfache Motivtorte ausgesucht.

Hier gibt es das Rezept und noch ein paar weitere Info´s und Tipps, die mir beim Drehen nicht eingefallen sind, oder die ich schlicht vergessen habe zu erwähnen.

Die Torte besteht aus einem einfachen Schoko-Rührkuchen, gefüllt mit Schoko-Ganache und angedickten Sauerkirschen.
Die Dekoration ist zum großen Teil ebenfalls aus aufgeschlagener Schoko-Ganache mit ein paar Fondant-Verziehrungen: Osterhase, Gras, Röschen und Schmetterlinge, sowie das Cakeboard sind aus Fondant.

Das sind die Zutaten:


Für den Boden:
(kann individuell abgewandelt werden, immer die gleiche Menge Butter, Zucker, Ei und Mehl):

400g Butter oder Margarine
400g Zucker
2 EL Vanillezucker, selbstgem. oder 2 Pck. Vanillinzucker
2 TL Zitronenzucker oder frische Zitronenschale
8 Eier, Gr. M oder ebenfalls 400g Ei
400g Mehl
80g Kakaopulver
150g Milch
2 TL Backpulver

Für die Füllung und Deko:


600g Zartbitter-Kuvertüre
600g Sahne

1/2 Glas Sauerkirschen
1/2 Btl. Vanillpuddingpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz

Ca. 250g weißen Fondant
Ca. 50g Blütenpaste oder 100g Modelier-Fondant (mit CMC)
verschiedene Pastenfarben

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig herstellen. Den Boden von 2 Backformen mit 18er Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Rührmasse auf die Backformen verteilen und im Backofen abbacken.
TiPP: Nach der Backzeit aus dem Backofen holen Stäbchenprobe machen und dann sofort mit der Oberseite auf ein Backpapier setzen, evtl. etwas nach unten drücken, damit die Oberseite glatt und gerade wird.

Am besten bereits 1 Tag vorher, dann kann der Boden richtig auskühlen und sich etwas setzten.

Kuvertüre fein reiben (TM: 8 – 10 Sek./Stufe 8), die Sahne fast zum kochen bringen und in 3 Teilen zur geriebenen Kuvertüre geben. Nach jeder Zugabe langsam durchrühren bis sich alle Sahne mit der Kuvertüre verbunden hat. Wenn der letzte Rest Sahne untergerührt ist, sollte die Ganache ganz glatt und glänzend sein. Diese für ca. 3- 4  Std. in den Kühlschrank stellen.

Die Kirschen abgießen, dabei den Saft auffangen. Den Saft mit dem eingerührten Puddingpulver, dem Zucker und dem Salz aufkochen und eindicken lassen (TM: ca. 8 Min./100°C/Stufe 2), dann noch die Kirschen unterheben und auskühlen lassen .

Eine runde Kuchenplatte oder ein Cakeboard mit einem Stück Fondant (ca. 100 – 150g, je nach Größe der Platte) überziehen (Ich habe hierfür den Fondant grün gefärbt, als Gras).

1 Stück Pappe in der Größe des Kuchenbodens ausschneiden und mit Alufolie, Backpapier oder Frischhaltefolie überziehen (dient der einfacheren Handhabung des fertig eingesetzten Kuchens).

Die beiden Böden jeweils 1x durchschneiden.

Wenn die Ganache lange genug im Kühlschrank gereift hat, diese mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen (Farbe wird zunächst etwas heller, das Volumen nimmt in etwa um die Hälfte zu). Dauert ca. 3 – 5 Minuten. Sieht zunächst so aus als würde die Sahne ganz weich bleiben, diese wird aber nach kurzer Zeit fester.

Die Pappscheibe auf eine drehbare Kuchenplatte legen und mit dem 1. Bodenstück belegen. Nach Wunsch tränken: mit Wasser + Kirschwasser oder Fruchtsaft oder einer anderen Flüssigkeit.

Einen Teil der Ganache und der angedickten Kirschen jeweils in Spritzbeutel füllen und zuerst mit der Ganache einen Ring außen auf den Tortenboden spritzen, dann mit einem Abstand von ca. 1,5 – 2 cm (breit genug für die Kirschen) den nächsten Ring aufspritzen und so weiter bis ins innere.
Dann mit den Kirschen die Hohlräume ausfüllen.
Den nächsten Boden paßgenau darauflegen und nochmals die gleiche Prozedur, mit dem 3. Boden ebenfalls. Abschließen sollte man mit dem Unterteil eines Bodens (so hat man gleich einen glatten Deckel).

Zunächst eine dünne Schicht Ganache überall außen herum darauf streichen als „crumb coat“, das bindet die Krümmel. Ein kleines Loch für den Hasen unten einschneiden und ebenfalls mit Ganache bestreichen.

Im Kühlschrank etwas fester werden lassen.
Wieder raus holen und überall außen herum unregelmäßige Ganache-Streifen aufspritzen, mit einem kleinen Palette ungleichmäßig, á la Baumrinde verstreichen, je unregelmäßiger, desto echter wirkt es hinterher. Oben in Kreisen die Ganache aufspritzen und mit dem Palette Jahresringe entstehen lassen.

TiPP: Sollte sich die Ganache nur schwer formen lassen, ist sie bereits zu sehr abgesteift, das kann man beheben, indem man die Kunststoff-Schüssel mit der fertigen Ganache für ca. 4 – 6 Sek. in die Mikrowelle stellt und anschließend die Ganache nochmals gut durchrührt. Jetzt sollte sich die Ganache besser verarbeiten lassen.

Nochmals im Kühlschrank etwas absteifen lassen. Danach auf das fertig vorbereitete Cakeboard stellen.

Mit etwas weiterer Kuvertüre Baumwurzeln aufspritzen und diese etwas bearbeiten, bis sie in etwa wie knorrige Baumwurzeln aussehen.

Dann die restliche Deko:
Ein Stück weißen Modellier-Fondant im Durchmesser von ca. 4 cm (sollte gut in das ausgeschnittene Lock passen) zuerst zu einer ganz glatten Kugel formen, dann etwas flacher drücken und daraus einem Hasen-Po formen, ein ganz kleines Stück Fondant ebenfalls rund rollen und mit etwas Wasser oder Zuckerkleber befeuchtet als Schwänzchen oben drauf kleben. Zwei gleich große Stücke zu Hasenpfoten formen, vorne 2 Mal eindrücken und mit Akzenten von hellgrauem oder hellbraunem Fondant absetzen, damit die Pfoten echter aussehen.
Ein Stück grünen Modellier-Fondant dünn ausrollen und mit einem Pizzaschneider dünne Streifen als Gras abschneiden. Etwas antrocknen lassen.
Für einfache Röschen zunächst 5 kleine Kügelchen formen, diese jeweils platt drücken und etwas dünner formen, leicht überlappend in einer Reihe aneinander kleben und locker aufrollen.
Mit einem Cutter-Messer vorsichtig in der Mitte teilen und die Blütenblätter nach außen ausformen
-> ergibt jeweils 2 kleine Röschen.
Für Schmetterlinge farbigen Fondant dünn ausrollen und mit einem Fondant-Stempel/Ausstecher ausstechen. Diese in einem Eierbecher oder einer anderen kleinen Hohlform trocknen lassen. Evtl. noch etwas unterstützt von Zewastücken, damit die Flügel enger aneinander kommen und so fest werden.

Evtl. noch Restliches Fondant zu Eiern formen und ebenfalls antrocknen lassen.

Wenn die Fondant-Teile etwas angetrocknet sind, diese dekorativ an der Torte befestigen.

Fertig.



Guten Appetit!!

Thermomix TM 31 – Maultaschen – die „Herrgotts´bscheißerle“

Angeblich wurden die Maultaschen oder „Herrgotts´bscheißerle“, wie sie auch genannt werden, von Mönchen aus Maulbronn erfunden. Diese suchten einen Weg, wie sie in der Fastenzeit (Fleischverbot) trotzdem Fleisch essen konnten.
Deshalb wurde das Fleisch fein gehackt, zwischen „Grünzeug“ (Spinat, Kräuter, Petersilie, etc.) versteckt und noch in Nudelteig eingepackt. So wollten sie verhindern, daß Gott Ihnen auf die Schliche kam.

Daher gibt es die Maultaschen, hier im Schwäbischen, traditionell am Karfreitag.

Inzwischen schmecken uns die Maultaschen aber das ganze Jahr über und nicht nur im „Schwoba-Ländle“ sondern in ganz Deutschland und noch darüber hinaus.

Da das Maultaschen machen doch etwas Zeit in Anspruch nimmt, mache ich immer eine ganze „Wagenladung“ auf einmal. Sollte euch das zu viel sein, einfach das Rezept halbieren oder dritteln. Funktioniert ebensogut.

Maultaschen (Rezept nach Tante Liesel) für ca. 120 Stück

1,5 bis 2 kg fertigen Nudelteig     oder

Nudelteig (3x das Rezept herstellen) (aus dem Rezeptheft Teigtaschen, Pesto, Soßen, Nudelteige &
                                                                      mehr vom www.onlineversand-hobbykoch.de)

300g Hartweizengries
100g Mehl
4 Eier, Gr. M
1 TL Salz

Füllung:

1 kg Brät oder Fleischkäsbrät (ich nehme immer den groben)
1 kg Rinderhackfleisch
200g Schinkenspeckwürfel
700g Schinkenwurst, 2 Stck. á 350g

4 Bd. Petersilie oder 1 Glas getrocknete
2 große Zwiebeln oder 3 normale
1 kg Blattspinat, frisch oder TK

2 EL Öl oder 50g Butter
8 altbackene Brötchen
6 Eier, Gr. M
1 TL Salz, Pfeffer, Muskat

2 große Schüsseln

Zubereitung:

Nudelteig herstellen und rasten lassen. Oder den fertigen aus dem Kühlschrank holen.

Zwiebel klein hacken (TM: 3 Sek./Stufe 5).
Spinat auftauen und ausdrücken oder frischen Spinat waschen, in breite Streifen schneiden und zusammen mit der Zwiebel andünsten (ggf. mit einem Schluck Wasser), zusammen fallen lassen, abtropfen und ausdrücken.
Brötchen in grobe Würfel schneiden und mit heißem, kochendem Wasser übergießen, durchziehen lassen und ebenfalls ausdrücken.

Schinkenwurst und Speckwürfel klein hacken oder durch den Fleischwolf drehen (TM: 7-9 Sek./Stufe 5).
Petersilie fein schneiden oder im TM zusammen mit der Wurst klein hacken.

Spinat zu der Brötchenmasse geben.
Wurst und Petersilie, ebenso wie Hackfleisch und Fleischkäsebrät, Eier und die Gewürze, dazu geben.
Dann mit den Händen alles SEHR gut miteinander vermischen und und walken, bis eine zusammen hängende, homogene Masse entstanden ist.

Nudelteig bis zur gewünschten Dicke ausrollen, auf der Arbeitsfläche ausbreiten und die Füllmasse darauf verteilen.
Am besten funktioniert das mit Hilfe eines Spritzbeutels. es geht aber auch mit einem Löffel.

Nudelteig auf einer Seite mit Wasser befeuchten und die andere Seite zuerst über der Füllung zusammen schlagen, dann die befeuchtete Seite fest andrücken. Ruhig etwas flach drücken.

Dann mit einem scharfen Messer in Stücke von der gewünschte Größe schneiden.

Salzwasser oder Brühe in einem großen Topf zum kochen bringen, die Maultaschen in Portionen hinein geben. Sobald diese an die Wasseroberfläche steigen, den Herd zurück drehen und ca. 5 – 10 Min. gar ziehen (nicht kochen) lassen. Hängt von der Art und Dicke des verwendeten Teiges ab. Am Anfang einfach ausprobieren, wie lange die Maultaschen brauchen.

Sobald diese gar sind, mit einem Sieblöffel aus dem Wasser fischen und abtropfen lassen.
Warm halten wenn diese gleich gegessen werden sollen oder komplett auskühlen lassen zum einfrieren.

Am besten in der Brühe oder geschmelzt und mit einem schwäbischen Kartoffelsalat servieren.

TIPP / Nachsatz: Die rohen Maultaschen nicht abgedeckt längere Zeit stehen lassen, da die Füllung sonst den Nudelteig so sehr aufweicht, daß dieser überall hängen bleibt und die Maultaschen dann ganz zerfetzt aussehen (ist mir leider passiert). Man kann diese aber trotzdem noch abkochen und essen. Ist dann halt nichts mehr zum vorzeigen ;-(  .

Guten Appetit!!

Himbeer-Quark-Dessert – ein cremig, fruchtiger Traum

Zugegeben nicht gerade das beste für die Hüften, aber dafür sooooooooo lecker.

Quark verrührt mit weißer Schokolade, Mascarpone und Sahne, ein absoluter Traum, der durch die säuerlichen Himbeeren wieder ausgewogen wird.

Muss man probieren!

Hier die Zutaten: (reicht für ca. 4 – 6 Portionen)

150g weiße Schokolade oder Kuvertüre, in Stücken
250g (Mager)Quark
250g Mascarpone
200g Sahne
80g Zucker
1 Pck. Vanillzucker
1 TL Orangenzucker
1 Prise Salz

200g Himbeeren, frisch oder aufgetaut
Zucker nach Geschmack

Zubereitung:

Die Schokolade raspeln (TM: 8 Sek./Stufe 8, ggf. noch ein paar Mal Turbo und umfüllen).

100g Schokolade schmelzen (TM: 5 Min./50° C/Stufe 1).

Sahne steif schlagen und bis zur Verwendung in Kühlschrank.

Quark mit Mascarpone, Zucker und Gewürzen cremig rühren und die geschmolzene Schokolade darunter rühren (TM: Quark mit Mascarpone, Zucker und Gewürzen zur geschmolzenen Schokolade in den TM-Topf geben und auf Stufe 3 cremig rühren, ca. 20 – 30 Sek.).

Die Himbeeren nach Geschmack mit Zucker süßen, diese dürfen ruhig noch säuerlich sein, da die Creme süß ist.

Die steif geschlagene Sahne unterheben.

Mit einem Löffel oder per Spritzbeutel schichtweise  mit den Himbeeren in Portions-Gläser/Schalen verteilen. Mit Himbeeren enden und mit der zurück behaltenen Schokolade bestreuen / garnieren.
Bis zum Verzehr im Kühlschrank durchziehen lassen.
Fertig.

Guten Appetit!!

Makkaroni mit Käse oder stovetop Mac ´n Cheese

Makkaroni mit Käse(soße). Ein richtiges „Gute Laune“-Essen oder Comfort Food. Aber natürlich nichts für die schlanke Linie.
Dafür so richtig cremig, käsig und schmelzend lecker. Einfach nur gut.

Schnell zubereitet ist es noch obendrein, in ca. 30 Minuten steht das Essen fix und fertig auf dem Tisch. Das ist doch ein Wort, oder?

Wenn euer Haushalt ähnlich ausgestattet ist wie meiner, habt Ihr die meisten Zutaten zuhause, es kann also auch ganz spontan losgehen.


Für 4 – 6 Personen benötigt Ihr folgende Zutaten:

500g Makkaroni-Nudeln, Gabelspaghetti oder andere kleine Nudeln mit Kochzeit ca. 7 Min.

Wasser
Salz

150g Gouda (jung, mittelalt oder Emmentaler) in Stücken
50g Parmesan, in Stücken
50g Butter oder Öl
45g Mehl
500g Milch, 1,5%
1 TL Gemüsebrühpaste
200g Schinken, in Würfel geschnitten

Salz und Pfeffer zum abschmecken
evtl. etwas Weißwein

Zubereitung:

Käse in Würfeln in den TM-Topf geben 5 Sek./Stufe 8 fein reiben, umfüllen.
Wenn Butter verwendet wird, diese schmelzen 1,5 Min./Varoma/Stufe 1 dann Mehl dazu und anschwitzen.
Wenn Öl verwendet wird, dieses zusammen mit dem Mehl in den Mixtopf geben und 3 Min./Varoma/Stufe 1 anschwitzen.

Wasser aufkochen, salzen und die Makkaroni darin bißfest garen lassen.
Nudeln abgießen und wieder zurück in den Topf geben.

Milch und Gemüsebrühpaste zugeben und 8-9 Min./100° C/Stufe 3 aufkochen.
Käse und Schinkenwürfel zugeben und 3 Min./70° C/Linkslauf/Stufe 2 den Käse schmelzen lassen.

Für eine vegetarische Variante, den Schinken einfach weg lassen.

Die Soße mit Salz, Pfeffer und evtl. Weißwein abschmecken und zu den Nudeln in den Topf gießen.
Alles gut miteinander vermengen und am besten zusammen mit einem gemischten Salat servieren.
Fertig.

Guten Appetit!!

Schokokuss- oder Mohrenkopftorte

Immer wenn ich diese Torte mache, kommen bei mir Kindheits-Erinnerungen hoch.

Die ist super schnell und ohne backen zubereitet, wenn man einen fertig gebackenen Tortenboden zuhause hat.

Einfach Sahne schlagen und alles andere zusammen rühren und fertig.

Folgende Zutaten werden benötigt:

1 halben Bisquit-Boden (oder 3 Eier, getrennt, 1 Prise Salz, 100g Zucker, 75g Mehl, 1 Pck. Puddingpulver, 1/2 TL Backpulver)

Zutaten für die Creme: 
400g Sahne
2 Pck. Sahnesteif
2 EL Vanillezucker oder 2 Pck.
250g Magerquark
1 Pck. Sahnesteif
12 große Schokoküsse, dunkel
2 Dosen Mandarin-Orangen
etwas Mandarinen-Saft

Zubereitung:

Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen, dann langsam den Zucker einrieseln lassen und solange weiter schlagen bis der Eischnee ganz fest und glänzend geworden ist und keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind.
Eigelbe unter rühren. Mehl mit Puddingpulver und Backpulver mischen und kurz unter die Eischnee-Masse heben. In einer 26er Springform ca. 25 – 30 Min. backen. Auskühlen lassen.

Mandarinen abtropfen lassen und dabei etwas Saft auffangen. Saft mit etwas Wasser verdünnen und damit den Boden beträufeln. 12 schöne Mandarinenstücke aussuchen und beiseite stellen, die restlichen auf dem Bisquitboden verteilen.

Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und bis zu Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Quark mit dem Sahnesteif cremig rühren.
Die Böden der Schokoküsse bündig an der Waffel abtrennen und ebenfalls zur Seite stellen. Die Schokoküsse ohne Waffel zum Quark geben und mit Hilfe eines großen Schneebesens vorsichtig unter heben. Anschließend die Sahne unterheben.
Die Sahnecreme hügelartig auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Den Bisquit-Rand ebenfalls dünn damit bestreichen.
Dann die Mohrenkopfböden außen gleichmäßig verteilt (dient der Schnittführung) an den Rand drücken. Darüber die zurück behaltenen Mandarinen andrücken.
1 – 2 Std. im Kühlschrank kühlen lassen. Fertig.

Guten Appetit!!

Chicken Tikka Masala – Hähnchenbrust in Masala-Tomatensoße

Ein leckeres, indisch angehauchtes Gericht mit Hähnchen-Stücken, abgerundet mit Garam Masala.

Trotzdem einfach und schnell zubereitet. Am besten gibt man dem Hähnchen eine Nacht Zeit zum marinieren. So kann das Aroma so richtig in das zarte Fleisch einziehen.

Zutaten für 4 Personen:

600g Hähnchenbrust, in mundgerechten Stücken

Für die Marinade:
250g Naturjoghurt (ich habe 1,5% verwendet)
1 1/2 TL Garam Masala (scharfe Asiatische Gewürzmischung)
1/2 bis 1 TL Paprikapulver, rosenscharf
3/4 – 1 TL Salz
Pfeffer nach Geschmack

Für die Soße:
50g Butter
1 TL Garam Masala
1/2 TL Paprikapulver rosenscharf
1 walnußgroßes Stück Ingwer, fein gerieben
2 – 3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt     oder     1/2 TL Knoblauchpulver
2 Dosen geschälte Tomaten, Tomaten etwas zerkleinert oder Tomaten in Stücken
200g Sahne
Salz, Pfeffer zum abschmecken

evtl. ca. 1 TL eingelegte Jalapeno Chilis, fein gehackt
evtl. extra Joghurt zur Schärfekontrolle

300g Reis, Basmati oder Parboiled
1 TL Gemüsebrühpaste, schwach gehäuft oder 1/2 Brühwürfel

Zubereitung:

In einer Schüssel den Joghurt mit den Gewürzen verrühren und die Hähnchenwürfel unterrühren.
Mind. 3 – 4 Std., am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

Backofen auf 200° C vorheizen (oder 190° C Umluft).

Die Butter in einem Topf zerlassen und Garam Masala und Paprikapulver sanft anschwitzen. Wenn die Gewürze anfangen zu duften den fein geriebenen Ingwer und die klein gehackten Knoblauchzehen zugeben und ebenfalls anschwitzen.
Mit den Tomaten incl. Saft ablöschen. Wenn man Knoblauchpulver verwendet, dieses jetzt zugeben.
Die Tomaten zerkleinern und alles ca. 20-25 Min. köcheln lassen bis die Soße etwas eingedickt ist.
Sahne zugeben und nochmals ca. 5 – 10 Min. köcheln lassen bis das Ganze sämig geworden ist.

Reis in ein Gefäß wiegen und in einen Topf schütten, dann 2x die gleiche Menge Wasser zugeben.
Gemüsebrühpaste unterrühren und je nach Reisart 15 – 20 Min. garen lassen.

Während die Soße köchelt, die Hähnchenwürfel mit der anhaftenden Marinade (war bei mir ziemlich dicklich) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech (Fettpfanne) geben, gut verteilen und mit Alufolie zudecken.
20 – 25 Min. im Backofen garen, danach noch ca. 5 Min. bei gleicher Einstellung Farbe annehmen lassen.

Wenn Kinder mitessen die kein scharfes Essen mögen, etwas von der Soße abnehmen und separat bereit halten, evtl. mit Joghurt strecken, damit diese nicht zu scharf ist. Mit Salz abschmecken.(Achtung: das Fleisch ist ziemlich scharf)
Wenn die Soße etwas eingedickt ist, die gebräunten Hähnchenstücke unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zusammen mit dem Reis servieren.
Für einen Schärfekick, 1/2 TL gehackte Jalapeno Chilis darüber streuen und genießen.

Guten Appetit!!

Hustenbonbons – die beste Kombi der Hausmittel gegen Erkältung

Ein leckeres Mittel gegen Husten und Erkältung, welches viele der bekannten Hausmittel enthält.

z.B. Spitzwegerich und Salbei helfen gegen Erkältung, Thymian ist ein guter Hustenlöser, Honig wirkt entzündungshemmend und Ingwer stärkt das Immunsystem.
Also ein perfekter Gesundheits-Booster.

Das benötigt Ihr:

200 ml kochendes Wasser
1 Stück Ingwer, geschält und in Scheiben geschnitten
1 EL Spitzwegerich, getr.
1 EL Salbei, getr.
1 TL bis 1 EL Thymian, getr.

1/4 TL Nelke, Pulver
1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
1 EL Honig
200g Zucker

Zubereitung:

Spritzwegerich, Salbei und Thymian in einen Teebeutel oder Kaffeefilter geben, am besten mit einer Klammer verschließen, und zusammen mit dem Ingwer in einen Becher oder eine Kanne geben.
Mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 – 15 Min. ziehen lassen, je nachdem wie stark man den Aufguß haben möchte.

100 ml davon zusammen mit dem Zucker, Honig, Zitronensaft und der Nelke in einen Topf geben und aufkochen lassen.
Ca. 12 – 20 Min. köcheln lassen bis es dickflüssig geworden ist, oder auf einem Zuckerthermometer 128° C anzeigt.
Dann hat der Sirup die richtige Konsistenz für Bonbons erreicht. Von der Herdplatte ziehen und etwas abkühlen lassen, bis die Masse nicht mehr schäumt.
Zurück auf die Platte stellen und mit Hilfe eines Teelöffels kleine Kleckse auf ein Backpapier träufeln lassen.
Abkühlen lassen und abschließend dick mit Puderzucker bestäuben.

Tipp; 1 – 2 Bonbons in einer Tasse heißem Wasser auflösen und schon ist ein leckerer Hustentee fertig.

Gute Besserung!!


Softe Schokobrötchen

Super softe Brötchen mit einem weichen Schokokern.

Rezept für ca. 20 kleine Brötchen:

Teig:
500g Mehl, Type 405
175g kalte Milch
75g Zucker
100g weiche Butter
1 Ei
1 Eigelb
1 Würfel Hefe
4g Salz
1 TL Vanillezucker oder 1 Pck.
1 TL Zitronenzucker oder Schale 1 Zitrone

Schokofüllung:
100g Zartbitter-Kuvertüre oder Schokolade in Raspeln
120g Sahne

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in dem TM-Topf geben und 2,5 Min./Teigstufe zu einem Teig verkneten oder in einer Küchenmaschine 5 Min. auf langsamster Stufe und 8 Min. auf Stufe 2 zu einem geschmeidigen, nicht mehr klebenden Teig verkneten. In eine Schüssel umfüllen und zugedeckt über Nacht oder für 1 Tag in den Kühlschrank stellen zum reifen.

Die Schokolade oder Kuvertüre fein raspeln (8 Sek./Stufe 8 im Thermomix).
Sahne erhitzen bis kurz vor den Siedepunkt (es zeigen sich kleine Bläschen am Rand) und die Schokolade damit übergießen. Ca. 2 – 4 Min. stehen lassen bis die Schokolade anfängt zu schmelzen, dann mit einem Löffel glatt rühren. Zum absteifen in den Kühlschrank stellen, mind. 3 – 4 Std. oder über Nacht.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und aus dem kalten Teig eine lange Rolle formen.
Mit einem scharfen Messer in gleich dicke Scheiben schneiden (die gewünschte Stückzahl).
Mit den Fingern flach und rund drücken, oder mit dem Rollholz flach wellen.
Jeweils ca. 1/2 TL der Schokofüllung darauf geben.
Die Ränder mit etwas Wasser befeuchten und diese über der Schokocreme schließen. Gut zusammen kneifen, damit die Schokomasse beim backen nicht herausläuft. Rund formen.

Die Brötchenteiglinge mit dem Schluß nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzten und ca. 1 Std. gehen lassen.

Backofen vorheizen: 160° C Umluft, 180° C O-/U-Hitze.

Mit Sahne, Kondensmilch oder Eistreiche abstreichen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 – 25 Min. goldbraun backen.

Guten Appetit!!

Vesper-Brot – mit Roggen- und Weizensauerteig

Da meine Sauerteige einer dringenden Auffrischung bedurften, habe ich den Überschuß gleich mal in ein Brot verbacken.
Dieses Brot wird im geschlossenen Bräter gebacken und ist deshalb unglaublich saftig mit wattiger Krume, dabei super knusprig und trotzdem weich.

Bin sehr zufrieden was dabei raus gekommen ist.

Hier das Rezept für 1 Brot:

Weizensauerteig:
80g Weizenmehl, 1050
80g heißes Wasser
30g Anstellgut (sehr aktiv, evtl. Lievito Madre)

Roggensauerteig:
80g Roggenmehl, 1150
80g heißes Wasser
30g Anstellgut

Oder jeweils 190g fertiger Weizen- / Roggen-Sauerteig.

Altbrot-Brühstück:
75g getrocknetes Brot, fein gemahlen
225g kochendes Wasser

Hauptteig:
Beide Sauerteige
Altbrot-Brühstück
150g warmes Wasser
15g Öl
15g Salz
10g frische Hefe
1 geh. TL Backmalz
380g Weizenmehl, 1050
150g Hartweizengries
40g Roggenmehl, 1150

Zubereitung:

Entweder, so wie ich, fertige Sauerteige nehmen, oder wie oben angegeben zusammen rühren, für ca. 5 Std. angehen lassen und anschließend für 12 Std. in den Kühlschrank.

Das fein gemahlene Brot mit dem kochenden Wasser übergießen, gut miteinander vermischen und anschließend abgedeckt für ca. 45 – 60 Min. quellen lassen.

Alle Zutaten zusammen in die Schüssel einer Küchenmaschine oder den Thermomix-Topf geben.
Dann für 5 Min. auf langsamer Stufe und anschließend 10 Min. auf Stufe 2 zu einem Teig kneten, bzw. 1 Minute Teigknetstufe, 15 Min. ruhen lassen und nochmals 2,5 Min./Teigknetstufe zu einem Teig kneten.
Anschließend 1 – 1 1/2 Std. gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat, nach 30 Min. falten und dehnen.
Den Teig mit Roggenmehl rund wirken und mit Schluß nach unten 45 Min. in einem Gärkorb gehen lassen.

Backofen auf 250° C aufheizen.
Mit Schluß nach oben in einen Bräter mit Deckel geben.
Den Bräter in den vorgeheizten Backofen stellen, Themperatur auf 190° C Umluft / 210° C Ober-/U-Hitze zurück stellen und in ca. 50 – 55 Min. fertig backen.
Zum Schluß die Klopfprobe machen (Brot muß hohl klingen, sonst noch weiter backen).
Fertig.

Guten Appetit!!