Muttertagsherz – Rhabarberherz mit Baisertupfen – leckeres Dessert zum Muttertag

Jedes Jahr auf´s neue überlege ich, wie ich meine Mutter mit einer hübschen Kleinigkeit überraschen kann. Dieses Jahr dachte ich: warum nicht einen alten Klassiker aufpeppen und als kleinen Kuchen in Herzform gebacken, muttertagstauglich machen.
Deshalb backe ich meiner Mutter dieses Jahr einen Rhabarberküchlein mit Baisertupfen.

Rezept für 1 kleine Herzform:

1/4 Rezept Mürbteig (hier zum Rezept)

120g Rhabarber
1 Ei, Gr. M
1 sehr kleine Prise Salz
2 EL Zucker (ca. 40g)
1 EL gem. Haselnüsse
1 TL Mehl
zusätzlich:
1 Ei
1 1/2 EL Zucker

zum servieren:
1 Kugel Vanilleeis
evtl. ein paar Erdbeeren


Zubereitung:

Rhabarber waschen, schälen und in sehr kleine Würfel schneiden.
Mürbteig ausrollen und die Springform damit auskleiden, überstehenden Teig mit einem Messerrücken direkt am Rand abdrücken.
Das Ei trennen und Eiklar mit einer kleinen Prise Salz steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und solange weiter schlagen, bis das Eiweiß ganz glatt und seidig glänzend geworden ist.
Eigelb, Haselnüsse und Mehl kurz und schonend unter rühren.
Rhabarber vorsichtig unterheben und die Masse in die vorbereitete Springform geben, glatt streichen.
Den Kuchen im auf 165° C Umluft oder 180° C O-/U-Hitze vorgeheizten Backofen backen:
kleine Herzform ca. 28 – 35 Min.
Das restliche Eiklar mit einer Prise Salz und dem Zucker steif schlagen bis es seidig glänzt.
Mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Rundtülle, kleine Eiweißtupfen auf das Küchlein spritzen. Nochmals für ca. 10 Min. backen.
Wem die Tupfen dann noch nicht goldbraun genug sind, kann die Spritzen nochmals mit einem Creme Brulee Brenner abflämmen.

Komplett auskühlen lassen, evtl. noch 1 bis 2 Std. im Kühlschrank durchkühlen und zusammen mit einer Kugel Eis und ein paar Erdbeeren servieren.


Guten Appetit!!

Heidelbeer-Lemon-Cheesecake im Glas – ein lecker cremig zitroniges Dessert

Hier jetzt eine leckere Variation mit Lemon Curd, Frischkäse, Sahne und Heidelbeeren.

Schnell zubereitet, wenn der Lemon Curd bereits fertig ist.


Diese Zutaten benötigt man für 4 Portionen:

500g frische Heidelbeeren, etwas Zucker
oder
1 kleines (oder 1/2) Glas + 1 Handvoll frische Heidelbeeren
1 – 2 EL Zitronensaft
1/2 Pck. Vanillepuddingpulver oder 1 Pck. Tortenguß oder 1 Pck. Vanillesoße kalt
Prise Salz
200g Frischkäse, natur
1 Rezept Lemon Curd (ca. 450g) (Link zum Rezept)
2 Becher Sahne, steif geschlagen mit 2 TL/Pck. Vanillzucker
1 – 2 EL Zucker
evtl. 1 TL/Pck. Vanillzucker
30 – 50g Amarettini-Kekse


Zubereitung:

Wenn man nur frische Heidelbeeren verwendet, diese waschen, 1 Handvoll beiseite legen und die restlichen mit einem Kartoffelstampfer etwas andrücken. Zitronensaft und Zucker nach Geschmack zugeben. Zum Saft ziehen etwas stehen lassen.
Heidelbeeren im Aufguß andicken. Dies kann man entweder warm mit 1/2 Pck. Vanillepuddingpulver oder Tortenguß machen, dann hat man aber die Wartezeit bis diese wieder abgekühlt sind oder man dickt sie kalt an mit z.B. kalt anzurührendem Soßenpulver. Mit Zitronensaft und evtl. einer kleinen Prise Salz abschmecken.

Sahne steif schlagen und bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.

Amarettini zerbröseln, z.B. in einem Gefrierbeutel, mit Hilfe eines Rollholzes.

Frischkäse cremig rühren, die Hälfte des Lemon Curd zugeben, Weiter rühren bis die Creme sämig geworden ist. Mit Zucker, Vanillzucker und einer Prise Salz abschmecken.
Die steif geschlagene Sahne, bis auf ca. 4 EL, vorsichtig unter die Lemon Curd-Frischkäse-Creme heben.

4 Portionsgläser oder 1 große Schüssel bereit stellen.

Die Zutaten der Reihe nach einschichten: Zuerst eine Schicht Lemon Curd-Frischkäse-Creme, Heidelbeeren, Lemon Curd, Amarettini-Kekse, Lemon Curd-Frischkäse-Creme, usw.
Mit Lemon-Frischkäse-Creme abschließen. Jeweils einen Sahnetupfer darauf spritzen, 1 TL Amarettini-Kekse darüber und mit frischen Heidelbeeren ausdekorieren.
Gut gekühlt servieren. Fertig.


Guten Appetit!!

 

Lemon Curd – leckere Zitronencreme – Basis für viele Rezepte

Lemon Curd ist eine Zitronencreme, die hierzulande noch nicht soooo weit bekannt ist. Diese ist aber super geeignet um einen leckeren Zitronen-Kick in Kuchen, Torten und Dessert´s zu bringen.
Auch als Brotaufstrich sehr gut.
Dabei ist sie super einfach und schnell zubereitet. Noch heiß in Gläser abgefüllt, kann man sie auch eine Zeit lang lagern.


Was ihr an Zutaten für ca. 1 großes Marmeladenglas benötigt:

125 ml Zitronensaft (Saft von ca. 3 – 4 Zitronen)
evtl. 1 TL Zitronenabrieb (ich verarbeite die Schale immer zu Zitronenzucker)
2 Eigelb, Gr. L
2 Eier, Gr. L
ca. 80- 100g Zucker (je nach Säuregehalt der Zitronen)
85g Butter
evtl. 1 kleine Prise Salz

Zubereitung:

Die Zitronen heiß abwaschen, abtrocknen und auspressen.

Alle Zutaten in den Thermomix geben, 20 Min./90° C/Stufe 2 einschalten und köcheln lassen bis die Creme eingedickt ist.
Nach Ende der Kochzeit nochmals für 25 Sek./Stufe 6 fein pürieren.
Sofort in heiß ausgespülte Schraubgläser füllen und verschließen. So hält sich die Creme einige Wochen lang im Kühlschrank.
Oder wenn man die Creme gleich weiter verarbeiten möchte, in eine größere Schüssel füllen und ein Stück Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen, damit sich keine Haut bildet. Diese kann nach dem vollständigen Erkalten einfach abgezogen werden.

Fertig ist eine zitronig leckere Creme.

Guten Appetit!!

Leckerer Brotaufstich
Lecker in Dessert´s


Grüner Spargel mit Nudeln und Fleischstreifen – schnelles einfaches Gericht zur Spargelsaison

Grüner Spargel hat in meinen Augen viele Vorzüge gegenüber seinem doch etwas blassen Bruder, dem weißen Spargel.
Er ist herzhafter, bringt also mehr Geschmack auf den Teller, muß nicht geschält werden, es reicht den unteren Teil an seiner Soll-Bruchstelle abzubrechen, er hat eine kürzere Garzeit und ist so so vielseitig zuzubereiten.

Hier mein momentanes Lieblingsgericht. Das ist super schnell gekocht, total lecker und vor allem: es schmeckt sogar meinen Kindern!


Zutaten für 4 Portionen:

400g Fleisch (Schweinefilet, Schweinerücken, Hähnchenfilet, etc.)
500g grüner Spargel
400g Nudeln (Bandnudeln, Spirelli´s oder jede andere Sorte die man mag)
2 EL Öl
Salz, Pfeffer
1 TL Butter
200 ml Wasser
200g Sahne
2 TL Stärke oder Soßenbinder
Zitronensaft
evtl. etwas Petersilie

Zubereitung

Fleisch in 1 cm dicke und etwa 5 cm lange Streifen schneiden.
Spargel waschen, die Enden an ihrer Soll-Bruch-Stelle abbrechen und in ca. 1 cm lange Stücke schneiden.
Nudeln lt. Packungsanweisung abkochen.
Fleisch im sehr heißen Öl von beiden Seiten kurz anbraten bis diese Farbe bekommen haben. Salzen und Pfeffern und aus der Pfanne nehmen.
Butter und Spargelstücke zum heißen Fett in die Pfanne geben. Anbraten bis diese gar sind aber noch Biss haben.
Mit Wasser und Sahne ablöschen, erhitzen und mit der in Wasser angerührten Stärke binden.
Fleisch wieder zur Soße geben und warm werden lassen.
Die Nudeln direkt aus dem Kochwasser in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Sollte die Soße noch zu dick sein, etwas vom Nudelkochwasser zugeben.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Anrichten, evtl. mit Petersilie bestreuen und servieren.

Guten Appetit!!


Hackfleisch-Schmarrn oder Schmarrn kann auch Pikant


Kaiserschmarrn ist eines der bekanntesten Gerichte aus der Österreichischen Küche.
Dass man einen Schmarrn aber auch salzig, also Pikant machen kann, wissen wahrscheinlich die wenigsten.
Hier möchte ich Euch meine Lieblings-Variante, einen Schmarrn mit Hackfleisch und Käse, vorstellen.

Folgende Zutaten benötigt Ihr für 4 Portionen:

500 g Hackfleisch
1 große Zwiebel
1 EL Öl
4 Eier
100 g Mehl
150 ml Milch
1 – 2 EL Petersilie, gehackt
1 handvoll kleine Tomaten, Dattel-, Cherry- oder Cocktail-,
50 g würziger Käse, Emmentaler, Gryerzer, o.ä.
Salz, Pfeffer
Gewürze nach Geschmack, z.B. Paprika, Basilikum, Knoblauchpulver, Kräutersalz, etc.

Zubereitung:

Zwiebel, schälen und würfeln. Käse reiben, Tomaten in kleine Würfel schneiden und alles zur Seite stellen.

Hackfleisch in etwas Öl krümmelig braten. Zwiebelwürfel dazugeben und glasig werden lassen.

Eier trennen. Eigelbe mit der Milch verrühren und dann Mehl und Petersilie unterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und dann vorsichtig unter den Teig heben.

Hackmasse mit Salz, Pfeffer und Gewürzen nach Geschmack würzen. In eine Schüssel umfüllen.

Etwas Öl in die Pfanne geben und 1 Viertel des Schmarrn-Teiges in die Pfanne geben, 1 Viertel der Hackmasse darauf verteilen und etwas unterrühren. Teig stocken lassen und den Schmarrn wenden.
Dabei gleich in größere Stücke teilen. Wenn die komplette Masse gestockt ist entweder mit 2 Gabeln oder einfach mit dem Pfannenwender in kleine, mundgerechte Stücke zupfen. In eine Auflaufform umfüllen.
Diesen Vorgang noch 3 Mal wiederholen, bis alles verbraucht ist.

Bei 80° C O-/U-Hitze oder 60° C Umluft im Backofen warm halten.

Zum Servieren je eine Portion des Schmarrn auf die Teller verteilen und den geriebenen Käse und die Tomatenwürfel darüber verteilen.

Dazu einen grünen oder gemischten Salat servieren.

Guten Appetit!!


Blütenpaste selber machen – ideal für Fondant-Blumen oder zum Figuren modelieren

Um Blumen oder Figuren aus Zuckermasse herzustellen, ist die sogenannte Blütenpaste ideal.
Diese läßt sich sehr dünn ausrollen und an den Rändern sogar soweit, daß Blumen richtig realistisch aussehen.
Dafür kann man entweder Fondant mit CMC (= Carboxymethylcellulose) verkneten oder direkt diese Blütenpaste (nach Nicholas Lodge) herstellen.
Diese Zuckermasse wird nach gründlichem Durchkneten ganz weich und geschmeidig, läßt sich gut ausrollen, klebt nicht so stark und trocknet nicht so schnell aus wie eine Blütenpaste die aus mit CMC verknetetem Fondant hergestellt wird.

An Zutaten benötigt Ihr dafür: 

1 Eiweiß, Gr. L (ca. 40 g)
225 g Puderzucker, fein gesiebt
1 gestrichene TL CMC*

etwas Palmin Soft

Zubereitung:

Das Eiweiß in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät kurz auf höchster Stufe anschlagen bis es etwas weiß schaumig geworden ist.

Vom gesiebten Puderzucker 2 – 3 EL abnehmen und zur Seite stellen.

Den restlichen Puderzucker langsam, nach und nach unter das Eiweiß rühren. Wenn der ganze Zucker aufgenommen ist, das Eiweiß auf höchster Stufe schlagen, bis die Masse ganz glatt und seidig glänzend geworden ist.

Das Eiweiß darf aber noch nicht ganz steif sein, die Spitzen müssen sich beim herausziehen der Rührbesen noch zur Seite neigen.

Jetzt das CMC bei niedriger Geschwindigkeit nach und nach einrieseln lassen. Wenn das ganze Pulver untergerührt ist, die Maschine nochmals auf höchster Stufe laufen lassen bis die Masse fester wird.

Den zur Seite gestellte Puderzucker auf die Arbeitsfläche sieben und die feste Eiweiß-Masse aus der Schüssel kratzen und darauf geben. Den Puderzucker unter die Paste kneten bis alles komplett aufgenommen wurde.
Dabei hilft es die Hände etwas mit Palmin einzufetten.

Die fertige Blütenpaste luftdicht (am besten in Frischhaltefolie und dann noch in einen Gefrierbeutel) verschlossen für 24 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Vor dem Verarbeiten bitte auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Die gewünschte Menge entnehmen und mit leicht eingefetteten Händen weich und geschmeidig kneten. Die Masse kann jetzt natürlich auch noch mit Pastenfarben eingefärbt werden.

Um Modellierfondant (eignet sich am besten um Figuren zu formen) herzustellen, verknetet man normalen Rollfondant 1 : 1 mit Blütenpaste.
Jetzt hat man eine immer noch geschmeidige, aber besser formbare Zuckermasse, die durch das CMC auch nach einiger Zeit (kann mehrere Tage dauern) komplett aushärtet.

* CMC kann man über das Internet in den verschiedensten Torten-Zubehör-Shops kaufen. Oder man kauft sich das Kukident Haftpulver extra stark (wichtig! ohne Geschmack!), dieses Haftpulver enthält als einzigen Inhaltsstoff Carboxymethylcellulose (= CMC )


Viel Vergnügen!!


Fondant / Rollfondant / sugar paste / Einschlagmasse selbst herstellen – auch im Thermomix möglich

Fondant – eine Zuckermasse zum ausrollen, Formen und verzieren.

Motivtorten werden durch den eingefärbten Fondant erst richtig lebendig. Und was man nicht alles damit machen kann. Die Möglichkeiten sind beinahe unendlich.

Diese vielseitige Zuckermasse kann man aber auch ganz leicht selber machen.


Und hier ist das Rezept dafür:

9 g gemahlene Gelatine (oder 1 Päckchen)
60 g Wasser
170 g Glukosesirup (oder Sirup von Grafschafter, Karamellsirup, klarer Honig)
1 – 2 TL Glycerin
1/2 TL Zitronensäure
1/2 TL Salz
1000 g Puderzucker, gesiebt

ca. 1 TL Palmin Soft

Zubereitung:

Die Gelatine in eine etwas größere Schüssel geben und mit dem Wasser verrühren. Ca. 10 Min. quellen lassen und anschließend auflösen. Entweder in der Mikrowelle (niedrige Wattzahl 30 Sek., etwas stehen lassen, dann nochmals 30 Sek.) oder vorsichtig auf dem Herd.

Zitronensäure, Salz, Glukosesirup und Glycerin zugeben und glatt rühren.

Ca. 2/3 bis 3/4 des Puderzuckers in den TM-Topf sieben, evtl. mehrmals, sollten noch sehr viele grobe Zuckerkristalle im Sieb verbleiben.

Gelatine-Sirup-Mix zugießen, Deckel verschließen und mit Teigknetstufe auf Sicht unterkneten.
Den Rest des Puderzuckers auf die Arbeitsfläche sieben.

Wenn der Thermomix nicht mehr weiter kann, Fondant-Masse aus dem Topf holen, am einfachsten funktioniert das, wenn man das Messer lößt. Masse vom Messer und aus dem Topf schaben und auf den Puderzucker geben.

Jetzt den Puderzucker unter die Fondantmasse kneten. Da dies eine sehr klebrige Angelegeheit ist, sollte man sich die Hände einfetten.
Wenn der komplette Puderzucker eingeknetet ist, muß der fondant noch 24 Std. ruhen, bevor man diesen verarbeiten kann.

Dafür den Fondant luftdicht verschließen, sonst trocknet die Zuckermasse aus.
Am besten erst in Frischhaltefolie, dann noch in einen Gefrierbeutel oder in 2 Gefrierbeutel einpacken.

Der Fondant kann mit Pasten- oder Pulverfarben eingefärbt werden.
Flüssgfarben sollten nicht verwendet werden, da sich die Konsistenz des Fondant sonst verschlechtert.

Im Kühlschrank oder auch Gefrierschrank hält sich der fondant bis zu ca. 6 Monaten.
Achtung! Früh genug aus der Kühlung holen, damit der Fondant wieder auf Zimmertemperatur kommen kann.

Viel Erfolg!!

Erdbeer-Schokoladen-Tartletts – eine fruchtig schokoladige Versuchung

Jaaaaaa, der Frühling kommt endlich wieder nach der langen Schlechtwetter-Front.
Vielleicht geht es euch ja auch so, aber ich kann jetzt etwas Sonne und natürlich was passendes dazu zu essen gut gebrauchen.
Die Erdbeeren haben mich auf dem Markt so angelacht, daß ich die unbedingt mitnehmen mußte.
Aber was damit machen? Hhhmm also Schokolade wär schon lecker dazu, dann noch ein bißchen crunsch und schon hatte ich die Idee: Erdbeer-Schoko-Tartletts.

Was Ihr dafür braucht:
(ergibt ca. 8 – 12 Tartletts)

1 Rezept Mürbteig (zum Rezept geht´s hier, etwas weiter unten auf der Seite)

Schokocreme
200g Zartbitter-Kuvertüre oder Zartbitter-Schokolade
200g Sahne

300 – 500g Erdbeeren

250g Wasser
1 EL Zucker
1 Pck. Tortenguß


Zubereitung:

Mürbteig zubereiten und mind. 30 Min. oder besser mehrere Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
In soviele Stücke teilen wie Ihr Tartletts zubereiten wollt, zu einem runden Ball rollen und dann ebenmäßig ausrollen. In die Förmchen legen und glatt an den Rand drücken. Überstehenden Teig mit dem Messerrücken am Rand abdrücken.

Backen:
Entweder die Förmchen für mehrere Stunden im Kühlschrank absteifen lassen (ca. 10 – 12 Min. backen) oder
zuerst blind backen: auf den Teig ein Stück Backpapier legen und dieses mit ungekochten Erbsen oä. oder Backgewichten beschweren. Dann für ca. 8 Min. backen, die Erbsen entfernen und ca. 4 – 6 Min. fertig backen oder bis goldbraun.
Ofen vorheizen: O-/U-Hitze 180° C, Umluft 165° C

Tartlett-Böden auskühlen lassen.

Schokocreme herstellen:
Schokolade fein reiben (TM: Schokolade in Stücken 8 Sek./Stufe 8).
Sahne erhitzen und die Schokoladenraspel darin schmelzen lassen oder Sahne zur Schokolade in den TM-Topf geben und 6 Min./60°C/Stufe 1 schmelzen.
Sobald die Schokocreme sämig und glatt geworden ist, in die Tartlett-Böden füllen, ca. zur Hälfte, und auskühlen lassen. Am schnellsten geht das im Kühlschrank.

Erbeeren waschen, entstielen und in dickere Scheiben schneiden.

Sobald die Schokoladen-Creme fest geworden ist, die Erdbeeren dekorativ darauf legen, z.B. in einer Fächer-Form.

Tortenguß nach Packungsanweisung herstellen und die Erdbeeren damit abglänzen, am einfachsten mit einem Silikon-Pinsel.

Kalt stellen und dann servieren. Mir schmecken die Tartletts kalt zusammen mit einer Kugel Vanilleeis oder Vanillesahne am besten.


Guten Appetit!!