Schokoladen-Eiscreme – selber machen – super lecker und schokoladig – 2 verschiedene Rezepte und Zubereitungsarten

Bei dem schönen Wetter bekomme ich immer Lust auf Eis. Meine absolute Lieblingssorte: Schokoeis. Leider bekommt man ein wirklich gutes Schokoladeneis mittlerweile nicht mehr überall. Deshalb mache ich mir mein Lieblingseis lieber selber.

Heute habe ich 2 verschiedene Rezepte ausprobiert. Das erste Rezept habe ich von einer lieben Facebook Freundin, Karin Nemes, zugeschickt bekommen, das zweite Rezept ist mein eigenes.
Beide Sorten sind super lecker, unterscheiden sich nur etwas bei den Zutaten und der Zubereitungsart.

Das 1. Rezept mit dem Thermomix (von Karin Nemes):

200g Blockschokolade 8 Sek./Stufe 10, dann umfüllen
400g Sahne 8 bis 12 Sek./Stufe 10, steif schlagen, umfüllen und kühl stellen
250g Milch 4 Min./80° C/Stufe 1 erwärmen und umfüllen
Schmetterling einsetzten
4 Eier und 60g Puderzucker (wer es süßer mag verwendet mehr) 4,5 Min./Stufe 3,5 schaumig rühren.
Die Milch (sollte jetzt nur noch ca. 60 – 70° C haben) langsam durch den Deckel zur Ei-Zucker-Mischung einlaufen lassen. 4,5 Min./60° C/Stufe 3,5-4 weiter schlagen lassen.
Die gehackte Schokolade dazu geben und 1,5 Min./Stufe 1-2 unterrühren und schmelzen lassen.
Die geschlagene Sahne mit dem Spatel oder einem großen Schneebesen unterheben.
Eismasse komplett auskühlen lassen. Am besten für mehrere Stunden im Kühlschrank.
Dann in der Eismaschine oder im Tiefkühler mit der Rührmethode für 6-7 Std. gefrieren lassen.


Zutaten für das 2. Rezept:

200g Zartbitter-Kuvertüre
25g Kakaopulver
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker oder 1 EL selbstgem.
1 Prise Salz
500g Milch
200g Sahne
4 Eier

Zubereitung:

Kuvertüre, Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker und Salz im TM 10 Sek./Stufe 10 pulverisieren.
Milch, Sahne und Eier zufügen und 7 Min./80° C/Stufe 3 erhitzen.
Umfüllen und für mind. 5 – 6 Std., am besten über Nacht, abkühlen lassen. Dann in der Eismaschine gefrieren oder wenn keine vorhanden in Eiswürfelbehältern oder einer flachen Form. Wenn komplett durchgefroren die Eisplatte in Würfel schneiden oder die Eiswürfel aus dem Eiswürfelbehälter im TM für 20 – 30 Sek./Stufe 8 cremig rühren. Dann entweder direkt servieren oder wieder zurück in den Tiefkühler bis das Eis serviert werden soll.

Mein persönliches Fazit: mit der Gefrier-TM-Methode wird das Eis sehr viel feiner und cremiger und ist auch direkt aus dem Tiefkühler besser portionierbar als mit der Eismaschine oder der Tiefkühler-Rührtechnik.

Guten Appetit!!

Joghurt zuhause selber machen – einfach und ohne Joghurtgerät

Selbstgemachter Joghurt ist nicht nur schnell und einfach gemacht, sondern auch super lecker.
Vor allem kann man da selbst den Säuregrad bestimmen und man weiß vor allem auch was drin ist.

Leider sind sog. Naturjoghurts im Laden manchmal sogar mit Süßungsmitteln, Aromastoffen u.a. versetzt. Auch steht nicht immer alles auf der Liste der Inhaltsstoffe. Deshalb mache ich meinen Joghurt meistens selber.

Was man dafür braucht ist simpel: Ein Topf zum erwärmen der Milch, am besten ein Thermometer und zum starten etwas Naturjoghurt aus dem Laden, da sich leider die Joghurt-Bakterie in unseren Breitengraden nicht so züchten läßt wie, z.B. Sauerteig.

Zutaten:
1 Liter Milch (Voll- oder fettarme Milch, bei Vollmilch wird der Joghurt fester)
2 TL Naturjoghurt (zum starten nehme ich meist einen Landliebe Joghurt, dann einen Rest vom selbstgemachten Joghurt verwenden.)

außerdem:
Topf
Thermometer
evtl. Thermomix, wenn vorhanden, sonst einen Rührbesen

Zubereitung:
Milch auf 90° C erhitzen (nicht! kochen) und diese Temperatur für ca. 5 Min. halten.
Im Thermomix benötigt bei mir Kühlschrank kalte Milch 12 Min./90°C/Stufe 2.
In eine Metallschüssel oder einen Topf umschütten und im Wasserbad auf 37° – 40° C herunter kühlen.
Das geht am schnellsten, wenn man sowohl die Milch im Topf wie auch das Wasser außen immer wieder umrührt.
Mit einem Thermometer die Temperatur kontrollieren. Wenn Ihr kein solches Küchenhermometer habt, kann man auch ein einfaches Bratenthermometer verwenden.
Dann wird die Milch mit dem Joghurt geimpft: entweder den Joghurt mit dem Rührbesen unter die Milch rühren oder zurück in den TM-Topf schütten und 10 Sek./Stufe 3,5 unter rühren.
In heiß ausgespülte Schraubgläser umfüllen und an einem warmen Ort inkubieren lassen.
Am besten funktioniert das in einer sog. Kochkiste*.
Die Gläser mit Joghurt hineinstellen und ein Glas mit warmem Wasser (nur so ca. 50° C) dazu stellen. Dies sorgt für die nötige Wärme, damit sich die Joghurt-Bakterien gut entwickeln können.

4 Stunden in der Wärme für milden Joghurt
bis zu 8 Stunden für einen richtig säuerlichen Joghurt

Sollte der Joghurt nach der Zeit in der Kochkiste noch nicht fest sein, einfach noch eine Zeit bei Zimmertemperatur stehen lassen (bei Bedarf über Nacht oder noch länger).

Wenn der Joghurt fest geworden ist, in den Kühlschrank stellen oder gleich verspeisen.
Bitte beachten: ca. 2 TL übrig lassen, damit man genügend für eine neue Portion hat.

* einen Karton den man mit Styropor auskleidet oder unten mit Handtuch auslegen und dann alles mit Handtüchern abdecken


Guten Appetit!!

Croissant-Waffeln oder Waffel-Croissants – schnelles Frühstück / Dessert aus dem Waffeleisen

Heute gibt es eine leckere Abwandlung eines Croissant´s:
Nicht im Backofen gebacken, sondern aus dem Waffeleisen.

Super lecker schnell und vor allem einfach. Jetzt können auch Kinder Croissant´s backen: mit einem Waffeleisen.

Da freut sich z.B. die Mama über ein leckeres Frühstück, zubereitet von ihren Kindern  😉

Zutaten:

1 – 2 Rollen Croissant-Teig oder 1/2 Rezept Croissant-Teig (hier zum Rezept)

evtl. Nuss-Nugat-Creme
Marmelade etc.
zusätzlich:
Waffeleisen


Zubereitung:

Teig ausrollen, evtl. füllen und in Stücke, passend zum Waffeleisen, zuschneiden.

Teigstücke ins Waffeleisen legen, Deckel zuklappen und ausbacken lassen.
Nach ca. 3 – 5 Min. nachsehen und immer wieder checken, bis komplett fertig gebacken.

Nach Geschmack mit Marmelade, Sirup, Sahne und Früchten servieren.

Guten Appetit!!


Muttertagsherz – Rhabarberherz mit Baisertupfen – leckeres Dessert zum Muttertag

Jedes Jahr auf´s neue überlege ich, wie ich meine Mutter mit einer hübschen Kleinigkeit überraschen kann. Dieses Jahr dachte ich: warum nicht einen alten Klassiker aufpeppen und als kleinen Kuchen in Herzform gebacken, muttertagstauglich machen.
Deshalb backe ich meiner Mutter dieses Jahr einen Rhabarberküchlein mit Baisertupfen.

Rezept für 1 kleine Herzform:

1/4 Rezept Mürbteig (hier zum Rezept)

120g Rhabarber
1 Ei, Gr. M
1 sehr kleine Prise Salz
2 EL Zucker (ca. 40g)
1 EL gem. Haselnüsse
1 TL Mehl
zusätzlich:
1 Ei
1 1/2 EL Zucker

zum servieren:
1 Kugel Vanilleeis
evtl. ein paar Erdbeeren


Zubereitung:

Rhabarber waschen, schälen und in sehr kleine Würfel schneiden.
Mürbteig ausrollen und die Springform damit auskleiden, überstehenden Teig mit einem Messerrücken direkt am Rand abdrücken.
Das Ei trennen und Eiklar mit einer kleinen Prise Salz steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und solange weiter schlagen, bis das Eiweiß ganz glatt und seidig glänzend geworden ist.
Eigelb, Haselnüsse und Mehl kurz und schonend unter rühren.
Rhabarber vorsichtig unterheben und die Masse in die vorbereitete Springform geben, glatt streichen.
Den Kuchen im auf 165° C Umluft oder 180° C O-/U-Hitze vorgeheizten Backofen backen:
kleine Herzform ca. 28 – 35 Min.
Das restliche Eiklar mit einer Prise Salz und dem Zucker steif schlagen bis es seidig glänzt.
Mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Rundtülle, kleine Eiweißtupfen auf das Küchlein spritzen. Nochmals für ca. 10 Min. backen.
Wem die Tupfen dann noch nicht goldbraun genug sind, kann die Spritzen nochmals mit einem Creme Brulee Brenner abflämmen.

Komplett auskühlen lassen, evtl. noch 1 bis 2 Std. im Kühlschrank durchkühlen und zusammen mit einer Kugel Eis und ein paar Erdbeeren servieren.


Guten Appetit!!

Heidelbeer-Lemon-Cheesecake im Glas – ein lecker cremig zitroniges Dessert

Hier jetzt eine leckere Variation mit Lemon Curd, Frischkäse, Sahne und Heidelbeeren.

Schnell zubereitet, wenn der Lemon Curd bereits fertig ist.


Diese Zutaten benötigt man für 4 Portionen:

500g frische Heidelbeeren, etwas Zucker
oder
1 kleines (oder 1/2) Glas + 1 Handvoll frische Heidelbeeren
1 – 2 EL Zitronensaft
1/2 Pck. Vanillepuddingpulver oder 1 Pck. Tortenguß oder 1 Pck. Vanillesoße kalt
Prise Salz
200g Frischkäse, natur
1 Rezept Lemon Curd (ca. 450g) (Link zum Rezept)
2 Becher Sahne, steif geschlagen mit 2 TL/Pck. Vanillzucker
1 – 2 EL Zucker
evtl. 1 TL/Pck. Vanillzucker
30 – 50g Amarettini-Kekse


Zubereitung:

Wenn man nur frische Heidelbeeren verwendet, diese waschen, 1 Handvoll beiseite legen und die restlichen mit einem Kartoffelstampfer etwas andrücken. Zitronensaft und Zucker nach Geschmack zugeben. Zum Saft ziehen etwas stehen lassen.
Heidelbeeren im Aufguß andicken. Dies kann man entweder warm mit 1/2 Pck. Vanillepuddingpulver oder Tortenguß machen, dann hat man aber die Wartezeit bis diese wieder abgekühlt sind oder man dickt sie kalt an mit z.B. kalt anzurührendem Soßenpulver. Mit Zitronensaft und evtl. einer kleinen Prise Salz abschmecken.

Sahne steif schlagen und bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.

Amarettini zerbröseln, z.B. in einem Gefrierbeutel, mit Hilfe eines Rollholzes.

Frischkäse cremig rühren, die Hälfte des Lemon Curd zugeben, Weiter rühren bis die Creme sämig geworden ist. Mit Zucker, Vanillzucker und einer Prise Salz abschmecken.
Die steif geschlagene Sahne, bis auf ca. 4 EL, vorsichtig unter die Lemon Curd-Frischkäse-Creme heben.

4 Portionsgläser oder 1 große Schüssel bereit stellen.

Die Zutaten der Reihe nach einschichten: Zuerst eine Schicht Lemon Curd-Frischkäse-Creme, Heidelbeeren, Lemon Curd, Amarettini-Kekse, Lemon Curd-Frischkäse-Creme, usw.
Mit Lemon-Frischkäse-Creme abschließen. Jeweils einen Sahnetupfer darauf spritzen, 1 TL Amarettini-Kekse darüber und mit frischen Heidelbeeren ausdekorieren.
Gut gekühlt servieren. Fertig.


Guten Appetit!!

 

Erdbeer-Schokoladen-Tartletts – eine fruchtig schokoladige Versuchung

Jaaaaaa, der Frühling kommt endlich wieder nach der langen Schlechtwetter-Front.
Vielleicht geht es euch ja auch so, aber ich kann jetzt etwas Sonne und natürlich was passendes dazu zu essen gut gebrauchen.
Die Erdbeeren haben mich auf dem Markt so angelacht, daß ich die unbedingt mitnehmen mußte.
Aber was damit machen? Hhhmm also Schokolade wär schon lecker dazu, dann noch ein bißchen crunsch und schon hatte ich die Idee: Erdbeer-Schoko-Tartletts.

Was Ihr dafür braucht:
(ergibt ca. 8 – 12 Tartletts)

1 Rezept Mürbteig (zum Rezept geht´s hier, etwas weiter unten auf der Seite)

Schokocreme
200g Zartbitter-Kuvertüre oder Zartbitter-Schokolade
200g Sahne

300 – 500g Erdbeeren

250g Wasser
1 EL Zucker
1 Pck. Tortenguß


Zubereitung:

Mürbteig zubereiten und mind. 30 Min. oder besser mehrere Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
In soviele Stücke teilen wie Ihr Tartletts zubereiten wollt, zu einem runden Ball rollen und dann ebenmäßig ausrollen. In die Förmchen legen und glatt an den Rand drücken. Überstehenden Teig mit dem Messerrücken am Rand abdrücken.

Backen:
Entweder die Förmchen für mehrere Stunden im Kühlschrank absteifen lassen (ca. 10 – 12 Min. backen) oder
zuerst blind backen: auf den Teig ein Stück Backpapier legen und dieses mit ungekochten Erbsen oä. oder Backgewichten beschweren. Dann für ca. 8 Min. backen, die Erbsen entfernen und ca. 4 – 6 Min. fertig backen oder bis goldbraun.
Ofen vorheizen: O-/U-Hitze 180° C, Umluft 165° C

Tartlett-Böden auskühlen lassen.

Schokocreme herstellen:
Schokolade fein reiben (TM: Schokolade in Stücken 8 Sek./Stufe 8).
Sahne erhitzen und die Schokoladenraspel darin schmelzen lassen oder Sahne zur Schokolade in den TM-Topf geben und 6 Min./60°C/Stufe 1 schmelzen.
Sobald die Schokocreme sämig und glatt geworden ist, in die Tartlett-Böden füllen, ca. zur Hälfte, und auskühlen lassen. Am schnellsten geht das im Kühlschrank.

Erbeeren waschen, entstielen und in dickere Scheiben schneiden.

Sobald die Schokoladen-Creme fest geworden ist, die Erdbeeren dekorativ darauf legen, z.B. in einer Fächer-Form.

Tortenguß nach Packungsanweisung herstellen und die Erdbeeren damit abglänzen, am einfachsten mit einem Silikon-Pinsel.

Kalt stellen und dann servieren. Mir schmecken die Tartletts kalt zusammen mit einer Kugel Vanilleeis oder Vanillesahne am besten.


Guten Appetit!!

Schokokuss- oder Mohrenkopftorte

Immer wenn ich diese Torte mache, kommen bei mir Kindheits-Erinnerungen hoch.

Die ist super schnell und ohne backen zubereitet, wenn man einen fertig gebackenen Tortenboden zuhause hat.

Einfach Sahne schlagen und alles andere zusammen rühren und fertig.

Folgende Zutaten werden benötigt:

1 halben Bisquit-Boden (oder 3 Eier, getrennt, 1 Prise Salz, 100g Zucker, 75g Mehl, 1 Pck. Puddingpulver, 1/2 TL Backpulver)

Zutaten für die Creme: 
400g Sahne
2 Pck. Sahnesteif
2 EL Vanillezucker oder 2 Pck.
250g Magerquark
1 Pck. Sahnesteif
12 große Schokoküsse, dunkel
2 Dosen Mandarin-Orangen
etwas Mandarinen-Saft

Zubereitung:

Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen, dann langsam den Zucker einrieseln lassen und solange weiter schlagen bis der Eischnee ganz fest und glänzend geworden ist und keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind.
Eigelbe unter rühren. Mehl mit Puddingpulver und Backpulver mischen und kurz unter die Eischnee-Masse heben. In einer 26er Springform ca. 25 – 30 Min. backen. Auskühlen lassen.

Mandarinen abtropfen lassen und dabei etwas Saft auffangen. Saft mit etwas Wasser verdünnen und damit den Boden beträufeln. 12 schöne Mandarinenstücke aussuchen und beiseite stellen, die restlichen auf dem Bisquitboden verteilen.

Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und bis zu Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Quark mit dem Sahnesteif cremig rühren.
Die Böden der Schokoküsse bündig an der Waffel abtrennen und ebenfalls zur Seite stellen. Die Schokoküsse ohne Waffel zum Quark geben und mit Hilfe eines großen Schneebesens vorsichtig unter heben. Anschließend die Sahne unterheben.
Die Sahnecreme hügelartig auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Den Bisquit-Rand ebenfalls dünn damit bestreichen.
Dann die Mohrenkopfböden außen gleichmäßig verteilt (dient der Schnittführung) an den Rand drücken. Darüber die zurück behaltenen Mandarinen andrücken.
1 – 2 Std. im Kühlschrank kühlen lassen. Fertig.

Guten Appetit!!

Mango-Mousse mit Schokoladen-Soße – Dessert zum Valentinstag

Ein leckerer Abschluß für ein Festmenü ist ja ein muß. Wenn das ganze dann noch so cremig lecker mit Schokolade daher kommt ist es die Krönung des ganzen.

Für 6 Portionen benötigt Ihr:

Für die Mousse:
6 Blätter Gelatine
2 große oder 3 kleine Mango
1 Bio-Limette
400g griechischer Joghurt 10%
3 EL Orangensaft (oder Limoncello oder Orangenlikör)
200g Schlagsahne
3 EL Zucker (wenn die Mango noch nicht so reif ist, dann 4)

Schokosoße:
80g Zartbitter-Kuvertüre
50g Sahne
50g Milch
1 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Mousse: Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
2 Mango´s schälen (bei großen Mango´s danach gleich die Hälfte einer Mango gut verpackt in den Kühlschrank stellen).
Das Fruchtfleisch vom Stein schneiden und in grob würfeln.
Limettenschale abreiben und 1 Hälfte auspressen. Mango zusammen mit dem Joghurt pürieren (20 Sek./Stufe ). Zucker, Limettenschale und -saft dazugeben und kurz bei Stufe 3 unter rühren.
Orangensaft erwärmen und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen.
Den Thermomix auf Stufe 3 einstellen und die aufgelöste Gelatine auf das Messer laufen lassen.
Umfüllen und für ca. 20 Min. in den Kühlschrank stellen, bis die Masse anfängt zu gelieren.
Während dessen die Sahne steif schlagen.
Wenn die Mango-Masse anfängt zu gelieren, etwas von der Sahne zum Joghurt geben und unter rühren. Dann den Rest der Sahne zugeben und vorsichtig unter heben.
Die Mousse für mind. 6 Std. oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Schokosoße: Kuvertüre in grobe Stücke hacken und 8 Sek./Stufe 8 fein reiben. Sahne erhitzen.
In eine Schüssel umfüllen und einen Teil der heißen Sahne dazu geben. Die Kuvertüre unter rühren in der Sahne auflösen, dann den Rest der heißen Sahne unter rühren. Erst jetzt die Milch und den Ahornsirup unterrühren. Die Soße komplett erkalten lassen.

Die letzte Mango schälen, halbieren, (oder die Hälfte aus dem Kühlschrank) längs in dünne Scheiben schneiden und die Hälfte zu Rosen aufrollen.
Mangoscheiben und -rosen auf den Tellern verteilen. Mit 2 Eßlöffeln Nocken von der Mousse abstechen, auf die Teller geben und zusammen mit der Schokosoße servieren.

Guten Appetit!!

Schnelle, fettarme Pfannkuchen – Thermomix TM 31

Crepes oder auch Pfannkuchen, gefüllt oder ungefüllt, sind ein absolutes Lieblingsessen meiner Kinder.
Die würden meine Jungs jeden Tag futtern, wenn ich ihnen die machen würde.
Sind aber auch sowas von lecker.
Teig super schnell gemacht im Thermomix. Nur das ausbacken dauert etwas. Wenn man aber, wie ich, gleich 2 Pfannen benutzt, geht es doch relativ schnell.

Viele schrecken davor zurück Pfannkuchen zu backen, da diese normalerweise vor Fett nur so triefen. Um dies zu vermeiden, gebe ich bereits etwas Öl mit in den Teig und benötige dann nur noch etwa 1 EL Öl um alle 16 Pfannkuchen in beschichteten Pfannen auszubacken.

Diese Zutaten benötigt Ihr:

400g Milch 1,5%
500g Wasser
5 Eier
1 TL Salz
1 Schluck Öl (ca. 25g)
400g Mehl, Type 405

zusätzlich:
2 beschichtete Pfannen
1 EL Öl
Silikonpinsel

Zubereitung:

Milch, Wasser, Eier und Salz in den Mixtopf geben und 20 Sek./Stufe 4 vermischen.
Mehl dazu geben, Topf verschließen, langsam auf 5 hoch drehen und 20 Sek./Stufe 5 verquirlen.

In eine hohe Schüssel umfüllen und ca. 20 – 30 Min. quellen lassen.

Beschichtete Pfannen aufheizen und mit einem Silikonpinsel etwas Öl auf den Pfannenboden streichen.
Mit einer Suppenkelle etwas Teig einfüllen und durch schwenken den Teig ringsum verteilen.
Wenn der Pfannkuchen goldbraun geworden ist, mit einem Pfannenwender auf die andere Seite drehen und fertig backen.
Auf einem Teller alle fertigen Pfannkuchen übereinander stapeln, so bleiben diese warm bis auch der letzte Pfannkuchen ausgebacken wurde.
Dann nach Geschmack servieren: süß, herzhaft oder einfach Pur mit Apfelmus.

Abwandlungstipps: 
– Schinken und Käse auf eine gebackene Seite geben, sobald der Käse anfängt zu zerlaufen zusammen klappen und mit einem Salat servieren.
– Zimt-Zucker auf den ungebackenen Teig streuen, sobald die Unterseite fertig gebacken ist, wenden und den Zucker karamellisieren lassen.

Guten Appetit!!


Kürbis Crème Brülée – der Klassiker mit Twist

Klassische Crème Brülée schmeckt bereits lecker. Man durchstößt die knusprige Karamell-Schicht auf der Suche nach dem versteckten Schatz: leckere Vanillecrème.
Hier wird dem ganzen durch das leckere Kürbis-Mus noch die Krone aufgesetzt. Einfach köstlich…..

Für 5 – 6 Portionen benötigt Ihr:

ca. 400g Muskatkürbis oder Hokkaido o.ä., geschält, entkernt und in Stücken
90g Eigelb (ca. 6 Stück)
30g Zucker
225g Sahne
1 Prise Muskatnuß
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker, selbstgem. o. 1 Tütchen Vanillzucker

1 – 2 EL brauner Zucker zum karamellisieren

Zubereitung:

Kürbisstücke in den Mixtopf geben, einige Male Turbo-Taste drücken und 16 Min./100°/Stufe 1 weich kochen.

260g des Püree´s abmessen und zurück in den Topf geben. Eigelb, Zucker, Sahne und Gewürze zugeben und  10 Min./80°/Stufe 2 zur Rose abziehen (wird zu einer dicklichen Creme welche die Rückseite eines Löffels überzieht).

Creme in Portionsschälchen verteilen. Den Backofen auf 140° C vorheizen, die Fettpfanne des Backofens ca. 1 – 2 cm tief mit Wasser füllen und die Förmchen hinein setzen. Im heißen Backofen ca. 40 Min. lang pochieren.

Danach sofort mit braunem Zucker bestreuen und mit einem Creme-Brülée-Brenner karamellisieren oder im Backofen unter dem Grill karamellisieren lassen.

Dazu schmecken Vanilleeis oder ein Klecks Vanille-Sahne.

Guten Appetit!!