Osterhäschen im Baumstumpf – unsere Ostertorte

Da vielfältig der Wunsch geäußert wurde, mal eine Video-Anleitung für eine Motivtorte zu machen, habe ich hier eine, wie ich finde, relativ einfache Motivtorte ausgesucht.

Hier gibt es das Rezept und noch ein paar weitere Info´s und Tipps, die mir beim Drehen nicht eingefallen sind, oder die ich schlicht vergessen habe zu erwähnen.

Die Torte besteht aus einem einfachen Schoko-Rührkuchen, gefüllt mit Schoko-Ganache und angedickten Sauerkirschen.
Die Dekoration ist zum großen Teil ebenfalls aus aufgeschlagener Schoko-Ganache mit ein paar Fondant-Verziehrungen: Osterhase, Gras, Röschen und Schmetterlinge, sowie das Cakeboard sind aus Fondant.

Das sind die Zutaten:


Für den Boden:
(kann individuell abgewandelt werden, immer die gleiche Menge Butter, Zucker, Ei und Mehl):

400g Butter oder Margarine
400g Zucker
2 EL Vanillezucker, selbstgem. oder 2 Pck. Vanillinzucker
2 TL Zitronenzucker oder frische Zitronenschale
8 Eier, Gr. M oder ebenfalls 400g Ei
400g Mehl
80g Kakaopulver
150g Milch
2 TL Backpulver

Für die Füllung und Deko:


600g Zartbitter-Kuvertüre
600g Sahne

1/2 Glas Sauerkirschen
1/2 Btl. Vanillpuddingpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz

Ca. 250g weißen Fondant
Ca. 50g Blütenpaste oder 100g Modelier-Fondant (mit CMC)
verschiedene Pastenfarben

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig herstellen. Den Boden von 2 Backformen mit 18er Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Rührmasse auf die Backformen verteilen und im Backofen abbacken.
TiPP: Nach der Backzeit aus dem Backofen holen Stäbchenprobe machen und dann sofort mit der Oberseite auf ein Backpapier setzen, evtl. etwas nach unten drücken, damit die Oberseite glatt und gerade wird.

Am besten bereits 1 Tag vorher, dann kann der Boden richtig auskühlen und sich etwas setzten.

Kuvertüre fein reiben (TM: 8 – 10 Sek./Stufe 8), die Sahne fast zum kochen bringen und in 3 Teilen zur geriebenen Kuvertüre geben. Nach jeder Zugabe langsam durchrühren bis sich alle Sahne mit der Kuvertüre verbunden hat. Wenn der letzte Rest Sahne untergerührt ist, sollte die Ganache ganz glatt und glänzend sein. Diese für ca. 3- 4  Std. in den Kühlschrank stellen.

Die Kirschen abgießen, dabei den Saft auffangen. Den Saft mit dem eingerührten Puddingpulver, dem Zucker und dem Salz aufkochen und eindicken lassen (TM: ca. 8 Min./100°C/Stufe 2), dann noch die Kirschen unterheben und auskühlen lassen .

Eine runde Kuchenplatte oder ein Cakeboard mit einem Stück Fondant (ca. 100 – 150g, je nach Größe der Platte) überziehen (Ich habe hierfür den Fondant grün gefärbt, als Gras).

1 Stück Pappe in der Größe des Kuchenbodens ausschneiden und mit Alufolie, Backpapier oder Frischhaltefolie überziehen (dient der einfacheren Handhabung des fertig eingesetzten Kuchens).

Die beiden Böden jeweils 1x durchschneiden.

Wenn die Ganache lange genug im Kühlschrank gereift hat, diese mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen (Farbe wird zunächst etwas heller, das Volumen nimmt in etwa um die Hälfte zu). Dauert ca. 3 – 5 Minuten. Sieht zunächst so aus als würde die Sahne ganz weich bleiben, diese wird aber nach kurzer Zeit fester.

Die Pappscheibe auf eine drehbare Kuchenplatte legen und mit dem 1. Bodenstück belegen. Nach Wunsch tränken: mit Wasser + Kirschwasser oder Fruchtsaft oder einer anderen Flüssigkeit.

Einen Teil der Ganache und der angedickten Kirschen jeweils in Spritzbeutel füllen und zuerst mit der Ganache einen Ring außen auf den Tortenboden spritzen, dann mit einem Abstand von ca. 1,5 – 2 cm (breit genug für die Kirschen) den nächsten Ring aufspritzen und so weiter bis ins innere.
Dann mit den Kirschen die Hohlräume ausfüllen.
Den nächsten Boden paßgenau darauflegen und nochmals die gleiche Prozedur, mit dem 3. Boden ebenfalls. Abschließen sollte man mit dem Unterteil eines Bodens (so hat man gleich einen glatten Deckel).

Zunächst eine dünne Schicht Ganache überall außen herum darauf streichen als „crumb coat“, das bindet die Krümmel. Ein kleines Loch für den Hasen unten einschneiden und ebenfalls mit Ganache bestreichen.

Im Kühlschrank etwas fester werden lassen.
Wieder raus holen und überall außen herum unregelmäßige Ganache-Streifen aufspritzen, mit einem kleinen Palette ungleichmäßig, á la Baumrinde verstreichen, je unregelmäßiger, desto echter wirkt es hinterher. Oben in Kreisen die Ganache aufspritzen und mit dem Palette Jahresringe entstehen lassen.

TiPP: Sollte sich die Ganache nur schwer formen lassen, ist sie bereits zu sehr abgesteift, das kann man beheben, indem man die Kunststoff-Schüssel mit der fertigen Ganache für ca. 4 – 6 Sek. in die Mikrowelle stellt und anschließend die Ganache nochmals gut durchrührt. Jetzt sollte sich die Ganache besser verarbeiten lassen.

Nochmals im Kühlschrank etwas absteifen lassen. Danach auf das fertig vorbereitete Cakeboard stellen.

Mit etwas weiterer Kuvertüre Baumwurzeln aufspritzen und diese etwas bearbeiten, bis sie in etwa wie knorrige Baumwurzeln aussehen.

Dann die restliche Deko:
Ein Stück weißen Modellier-Fondant im Durchmesser von ca. 4 cm (sollte gut in das ausgeschnittene Lock passen) zuerst zu einer ganz glatten Kugel formen, dann etwas flacher drücken und daraus einem Hasen-Po formen, ein ganz kleines Stück Fondant ebenfalls rund rollen und mit etwas Wasser oder Zuckerkleber befeuchtet als Schwänzchen oben drauf kleben. Zwei gleich große Stücke zu Hasenpfoten formen, vorne 2 Mal eindrücken und mit Akzenten von hellgrauem oder hellbraunem Fondant absetzen, damit die Pfoten echter aussehen.
Ein Stück grünen Modellier-Fondant dünn ausrollen und mit einem Pizzaschneider dünne Streifen als Gras abschneiden. Etwas antrocknen lassen.
Für einfache Röschen zunächst 5 kleine Kügelchen formen, diese jeweils platt drücken und etwas dünner formen, leicht überlappend in einer Reihe aneinander kleben und locker aufrollen.
Mit einem Cutter-Messer vorsichtig in der Mitte teilen und die Blütenblätter nach außen ausformen
-> ergibt jeweils 2 kleine Röschen.
Für Schmetterlinge farbigen Fondant dünn ausrollen und mit einem Fondant-Stempel/Ausstecher ausstechen. Diese in einem Eierbecher oder einer anderen kleinen Hohlform trocknen lassen. Evtl. noch etwas unterstützt von Zewastücken, damit die Flügel enger aneinander kommen und so fest werden.

Evtl. noch Restliches Fondant zu Eiern formen und ebenfalls antrocknen lassen.

Wenn die Fondant-Teile etwas angetrocknet sind, diese dekorativ an der Torte befestigen.

Fertig.



Guten Appetit!!

Apfel-Gewürz-Karamellen – Gemütlichkeit zum naschen

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Karamell-Bonbons mit Apfelpunschgeschmack. Lecker selbst gemachter Genuß zum lutschen. Passt toll in die kalte Jahreszeit und ist auch ein super Weihnachtsgeschenk für alle Naschkatzen.

Ihr benötigt dafür:

0,5 L naturtrüber Apfelsaft, frisch oder aus der Flasche
150g Sahne
1/4 TL Muskatnuß, möglichst frisch gerieben
1 1/4 TL Zimt
evtl. 1 Prise Nelken
340g Zucker
100g Sahne
3 EL Wasser
100g Glucose Sirup
115g Butter

sonstiges: Zuckerthermometer (findet Ihr z.B. hier)

Zubereitung:

Eine Form mit Backpapier auslegen.

Apfelsaft erhitzen und solange einreduzieren lassen bis nur noch ca. 80 ml übrig sind, dauert ca. 20-30 Min. Vom Feuer nehmen, umfüllen und etwas auskühlen lassen. 150g Sahne und Gewürze zufügen und gut miteinander verrühren.

Zucker, Sahne, Wasser und Glucose Sirup in einen Topf geben und bei geringer Hitze unter rühren den Zucker schmelzen lassen. Ein Zuckerthermometer an den Topfrand klemmen und kochen lassen bis die Masse 110° C erreicht hat. Den Topf von der Platte nehmen und die Apfelsaft-Sahne-Mischung und Butter zugeben. Solange rühren bis sich alles gut mit einander verbunden hat. Dann wieder zurück auf die Platte und unter stetigem rühren weiter kochen lassen. Noch 2 Min. weiter kochen lassen nachdem die Karamell-Masse 118° C erreicht hat.

Topf vom Feuer nehmen und weiterrühren bis das Karamell nicht mehr schäumt. Dann in die vorbereitete Form gießen und komplett auskühlen lassen.

Wenn vollständig erstarrt, kann das Karamell in die gewünschte Größe geschnitten werden. Das geht am besten mit einem großen scharfen Messer.

Die Bonbons noch hübsch verpacken. Am einfachsten ist es man nimmt in Stücke geschnittenes Backpapier.

Guten Appetit!!

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Christstollen erzgebirgischer Art – nach einem Rezept vom Plötzblog

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Ein richtig guter Stollen ist echt was leckeres.

Leider ist es nicht so einfach dies zuhause so hinzubekommen, wie wir es von den gekauften Stollen aus dem Supermarkt gewohnt sind, aber ohne Glyzerin oder irgendwelche anderen künstlichen Feuchthaltemittelchen.

Ich denke hier habe ich (Link zum Original: Lutz Geißler, plötzblog.de) genau das richtige Rezept gefunden.

Uns hat der Stollen jedenfalls sehr gut geschmeckt, sogar gleich einen Tag nach dem Anschnitt, und er wird mit Sicherheit mit der Lagerung noch besser werden.
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Für 2 große Stollen oder 8 – 10 kleine benötigt Ihr:

Zutaten für die einzelnen Schritte:

Trockenfrüchtemischung:
400g Sultaninen
100g Zitronat
100g Orangeat
250 – 300g Rum

Butter-Gewürz-Mischung
150g Butter
180g Butterschmalz   oder statt dessen: 330g Butter
70g Feinzucker
50g flüssigen Honig
4g Christstollen-Gewürz
oder

Gewürzpulver einzeln: 1g Kardamom, 1g Muskatblüte, 1g Ziimt, 0,5g Piment, 0,5g Anis

Mehlkochstück:
80g Weizenmehl (405 oder 550)
360g Milch
8g Salz

Mandel-Quellstück:
70g Milch
160g gemahlene, blanchierte Mandeln
evtl. 3 – 4 Tropfen Bittermandel-Aroma
oder 180g ganze Mandeln + 5g Bittermandeln, überbrüht, enthäutet und geraspelt

Vorteig:
220g Weizenmehl (405 oder 550)
135g Milch
33g frische Hefe

Hauptteig:
Vorteig
Mehlkochstück
Butter-Gewürz-Mischung
360g Weizenmehl (405 oder 550)
Mandel-Quellstück
Trockenfrüchte-Mischung

nach dem Backen:
150 – 200g zerlassene Butter
150 – 200g feiner Zucker
ca. 200 – 250g Puderzucker

Zubereitung:

ca. 1 Tag vor der Teigzubereitung:
Die Trockenfrüchte in eine Schüssel mit dicht schließendem Deckel geben und mit dem Rum übergießen. Schüssel fest verschließen und schütteln. Früchte zwischen 12 – 24 Std. quellen lassen und während dessen ab und zu schütteln.

Butter mit den Gewürzen, dem Zucker und dem Honig kurz verkneten, entweder von Hand oder mit einem Mixer (TM: Stufe 3 auf Sicht miteinander mischen lassen). In eine kleine Schüssel umfüllen und für ca. 1 Tag im Kühlschrank reifen lassen.

ca. 4 Std. vor der Teigzubereitung:
Für das Mehlkochstück das Mehl mit der Milch und dem Salz glatt rühren und unter rühren aufkochen lassen. Unter rühren 1-2 Min. weiter köcheln, bis sich eine dicke breiartige Masse gebildet hat (TM: 5 Min./100°/Stufe 3). Abdecken und für 3 – 4 Std. auskühlen lassen. Zur Verwendung sollte das Mehlkochstück Zimmertemperatur haben.

Ca. 1 Std. vor der Teigzubereitung:
Für das Mandelquellstück die geriebenen Mandeln  mit der heißen Milch übergießen, mischen und ca. 1 Std. quellen lassen.(Alternativ ganze Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, aus der braunen Haut schnipsen und mit einer Mühle fein raspeln und dann mit der heißen Milch vermischen.)
Für den Vorteig die Zutaten mit einander verkneten, entweder von Hand, mit einer Küchenmaschine (2 Min. Stufe 1, dann 5 Min. auf Stufe 2) oder mit dem Thermomix (2,5 Min./Teigknetstufe). Ca. 45 – 60 Min. bei Raumtemperatur auf das 3-fache Volumen aufgehen lassen.
Die Butter-Mischung ca. 1 Std. vor dem Kneten den Teiges aus dem Kühlschrank holen und nochmals kurz durchkneten. Die Butter solle verformbar, kühl aber nicht mehr kühlschrankkalt sein.

Teigzubereitung:
Den Vorteig, das Mehlkochstück, die Butter-Mischung und das Mehl zusammen entweder von Hand oder in einer Küchenmaschine (3 Min. Stufe 1 und 6 Minuten auf Stufe 2) verkneten, bis ein weicher, nicht klebender und sich vom Schüsselrand lösender Teig entstanden ist.
20 Min. Teigruhe bei Raumtemperatur.
Anschließend schonend die gut abgetropften Trockenfrüchte und das Mandelquellstück einarbeiten (langsamste Stufe oder von Hand –> der Teig darf beim einkneten nicht zerreißen).
Den Teig in 2 Teile zu je 1 kg teilen oder in 8 – 10 kleine Stücke, rund wirken, dann lang formen und mit dem Schluß nach oben in Formen legen oder einschneiden oder in die stollentypischen Form bringen.
30 Min. bei Raumtemperatur gehen lassen. In den vorgeheizten Ofen (O-/U-Hitze 220° C, Umluft 200° C) schieben und die Temperatur um 40° herunterstellen. 55 Min. für 2 große Stollen, für 8 – 10 kleine ca. 30-40 Min.
Nach dem Backen die Stollen sofort, noch heiß, komplett mit Butter einstreichen oder besser noch in Butter tauchen und lückenlos mit feinem Zucker bestreuen. Dann mind. 12 Std. unbedeckt bei ca. 14 -16° C auskühlen lassen.
Kräftig mit Puderzucker bestäuben und in Stollentüten verpacken.
Vor dem Verzehr mindestens 3 – 4 Tage reifen lassen, traditionell 3 – 6 Wochen.

Guten Appetit!!

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Geschenke aus der Küche – Dominosteine

Hallo Ihr lieben. Schön, daß Ihr mal 2014-12-15 12.46.07wieder
vorbei schaut.
Kaum zu glauben, aber in ein paar Tagen ist bereits Weihnachten.
Weil ich noch ein paar Kleinigkeiten zum Verschenken brauche, habe ich heute Dominosteine selbst gemacht. Gestern habe ich noch schnell Quittengelee gemacht, Johannisbeergelee und Marzipan hatte ich noch. Und dann konnte es auch schon los gehen
.2014-12-15 12.44.542014-12-15 13.07.16

Herausgekommen sind total leckere, tausend mal bessere Dominosteine als die gekauften. Das ist zumindest meine persönliche Meinung.
Noch eine schöne Verpackung drum und man hat ein kleines Mitbringsel für eine/n liebe/n Freund/in oder Bekannte/n.

2014-12-15 12.42.532014-12-15 12.41.45





An Zutaten für den Lebkuchenboden (25×35 cm) braucht Ihr:2014-12-12 11.32.50
100g Honig
100g Rübensirup
45g Zucker
1 TL Vanillezucker
je 1 TL Orangen- und Zitronenzucker
100g Butter
100g Kuvertüre
240g Mehl
1 1/2 TL Lebkuchengewürz
eine Prise Salz
2 Eier, Gr. M
2 TL Backpulver
1 EL Backkakao
1 EL Rum

Zusätzlich benötigt Ihr noch:2014-12-12 11.46.53
6 Blatt Gelatine oder 1 Pck. Pulvergelatine
600g Gelee (Quitte, Johannisbeer, Zitrone,….. oder eine Mischung)
2 – 4 EL Zitronensaft
350g Marzipan(rohmasse)
150g Puderzucker
(1 EL Amaretto oder Rum)
800 – 1000g Kuvertüre (Zartbitter, Vollmilch oder weiß, je nach Geschmack)
evtl. 2-3 EL neutrales Speiseöl, um die Kuvertüre flüssiger zu machen

Zubereitung:
Honig, Sirup, die Zucker und Butter aufkochen lassen (ca. 5 Min./100°/Stufe 3). Etwas abkühlen lassen (auf ca. 70°), dann die Kuvertüre zugeben und ebenfalls schmelzen lassen.
Eier unterrühren lassen (ca. 15 Sek./Stufe 3), dann das Mehl, Gewürze, Kakao, Backpulver und den Rum zugeben und nochmals ca. 10-15 Sek./Stufe 3,5 unterrühren.
Ein Backblech mit Backpapier belegen, einen Backrahmen, eingestellt auf 25-35 cm, darauf stellen und den Teig hinein streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 165° C Umluft oder 180° C O-/U-Hitze ca. 15 – 20 Min. backen.
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Den Lebkuchenboden nach dem Auskühlen gleichmäßig gerade schneiden.
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Gelatine nach Packungsanweisung einweichen und quellen lassen.
Das Gelee aufkochen und mit dem Zitronensaft ca. 2 Min. köcheln, etwas abkühlen lassen und die Gelatine zugeben und auflösen.
Gelee etwas andicken lassen, dann auf den mit dem Backrahmen umstellten Lebkuchenboden gießen und glatt streichen.
Im Kühlschrank mindestens 4 Std. oder über nacht absteifen lassen.
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Für die Marzipanschicht, den Puderzucker sieben und mit dem Marzipan verkneten. Dann, wenn gewünscht, den Amaretto oder Rum unterkneten und zwischen Frischhaltefolie auf die benötigte Größe ausrollen.
Mit Hilfe der Frischhaltefolie auf das Gelee legen und Folie abziehen.
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Die Dominoplatte in Würfel der gewünschten Größe schneiden. Ich habe meine 2,5×2,5 cm groß geschnitten und habe so 140 Stück heraus bekommen.

Die Kuvertüre temperieren und die Würfel eintauchen, abtropfen lassen und dann auf Backpapier absetzen und absteifen lassen.
Wer möchte kann die Dominosteine noch mit Fäden weißer Kuvertüre verzieren.
So z.B. : Quelle: www.essen-und-trinken.de

Wer kein Temperiergerät besitzt, kann statt dessen auch auf Schoko-Fettglasur ausweichen, diese ist nicht so empfindlich was die Themperatur angeht.
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Und hier noch der Link für die schöne Geschenkschachtel:
kostenl. Pdf-Download (Quelle: the tinking closet)

Hier gibt es die Zubereitung mit ein paar zusätzlichen Tipps zu sehen:

Geschenke aus der Küche – Vanille-Eierlikör

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Hallo Ihr Lieben, wir steuern mal wieder mit Riesen-
Schritten auf Weihnachten zu und viele von uns haben noch nicht alle Geschenke zusammen, unter anderem auch ich.

Deshalb stelle ich Euch heute ein absolutes Last-Minute Blitzgeschenk vor: den Vanille-Eierlikör.

Eigentlich bin ich ja kein Freund von Eierlikör, aber über Eis, Pudding oder im Kuchen –> absolut leeecker!!
Vor allem diese Variante mit selbst gemachtem Bourbon-Vanillezucker.

Für 2 Flaschen á 0,7 l benötigt Ihr folgende Zutaten:2014-12-08 17.24.30
8 Eier, Gr. M
450g Zucker
80g selbstgem. Bourbon-Vanillezucker oder
      10 Tütchen Vanillinzucker, oder eine
      Mischung aus beidem
1 Flasche Schnaps 0,7 l (z.B. Doppelkorn)

Zubereitung:
Alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomix geben und 10 Min./70°/Stufe 4-5 erhitzen.
Danach noch warm in Flaschen füllen und abkühlen lassen.

Wenn Ihr mögt, könnt Ihr euch das Etikett hier downloaden:

Etikett zum downloaden

Guten Apetitt!!

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Geschenke aus der Küche – Marzipankartoffeln selber machen

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Heute zeige ich euch, wie man ganz einfach Marzipankartoffeln aus selbst hergestelltem Marzipan macht.






An Zutaten braucht Ihr:Marzipan
250g Mandeln
250g Zucker
15g Rosenwasser
1/2 Fläschchen Bittermandelaroma




Zubereitung:
Mandeln 4 Min. im Kochtopf mit Wasser bedeckt kochen lassen (4 Min./Varoma/Stufe 1). Dann einfach aus der Schale schnipsen, etwas abtupfen und abtrocknen lassen.
Die Mandeln klein mahlen (20 Sek./Stufe 7), Puderzucker, Rosenwasser und Bittermandelaroma zugeben und 3 Min./Teigknetstufe mit Hilfe des Spatels vermischen.
-> das Marzipan ist fertig!
Aus dem Marzipan kann man jetzt z.B. eine Marzipandecke für eine Torte ausrollen, mit weiterem Puderzucker verknetet kann man z.B. Rosen oder Figuren daraus formen, als Kuchenfüllung verwenden………
                        ……… oder man macht Marzipankartoffeln daraus:

Das Marzipan (einen Teil oder alles, wie man möchte) zu dünnen, gleichmäßigen Strängen ausrollen, kleine Stücke abschneiden und diese zwischen den Händen zu Kugeln formen.
In einen Teller etwas Kakaopulver geben und die Marzipankugeln darin Portionsweise mit Kakaopulver bestäuben, indem man einen Teil der Kugeln in den Teller gibt und diesen vorsichtig im Kreis schwenkt. 20141129_222817

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Hübsch verpackt ein nettes kleines Geschenk aus der Küche!!

Hier der Link für die oben abgebildete Verpackung zum nachbasteln:

Verpackung zum download
Little_Bunny_Gift_Bag

Hier könnt Ihr euch das Ganze auch noch anschauen, solltet Ihr das nicht sowieso bereits gemacht haben: