Selbstgemachte Remoulade – schnell und einfach mit dem Thermomix


Hier das Rezept:

2 – 4 Saure Gurken
250g Öl
1 Ei, Gr. L
20g Essig
1 – 1 1/2 TL Senf
1 TL Salz
1 EL Zucker
1/2 TL Pfeffer
1 TL Zwiebelwürfel o. 1 kleine Zwiebel in Würfel
1 TL getr. Dillspritzen
1 EL getr. Salatkräuter
1 EL getr. Petersilie
200g Joghurt

Zubereitung:

Die sauren Gurken halbieren und 3 – 5 Sek./Stufe 4-5 in Würfel hacken. Umfüllen.
Das Öl in ein Gefäß abwiegen.
Das Ei, Essig, Senf, Salz, Zucker und Pfeffer in den TM-Topf geben, verschließen und Meßbecher einsetzen.
Auf Stufe 3-4 einstellen und laufen lassen. Dann das Öl langsam in den Deckel gießen. Sollte der MB hochschwimmen, diesen festhalten. Wenn alles Öl in den Topf getropft ist (ich schabe alles Öl das ich erwischen kann mit dem Schaber in den Topf), öffnen und die Seiten nach unten schieben.
Zwiebelwürfel, Dill, Kräuter, Petersilie, Gurkenwürfel und Joghurt zugeben auf Stufe 3 alles miteinander vermischen.
Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Fertig.

Guten Appetit!!

Schokoladen-Eiscreme – selber machen – super lecker und schokoladig – 2 verschiedene Rezepte und Zubereitungsarten

Bei dem schönen Wetter bekomme ich immer Lust auf Eis. Meine absolute Lieblingssorte: Schokoeis. Leider bekommt man ein wirklich gutes Schokoladeneis mittlerweile nicht mehr überall. Deshalb mache ich mir mein Lieblingseis lieber selber.

Heute habe ich 2 verschiedene Rezepte ausprobiert. Das erste Rezept habe ich von einer lieben Facebook Freundin, Karin Nemes, zugeschickt bekommen, das zweite Rezept ist mein eigenes.
Beide Sorten sind super lecker, unterscheiden sich nur etwas bei den Zutaten und der Zubereitungsart.

Das 1. Rezept mit dem Thermomix (von Karin Nemes):

200g Blockschokolade 8 Sek./Stufe 10, dann umfüllen
400g Sahne 8 bis 12 Sek./Stufe 10, steif schlagen, umfüllen und kühl stellen
250g Milch 4 Min./80° C/Stufe 1 erwärmen und umfüllen
Schmetterling einsetzten
4 Eier und 60g Puderzucker (wer es süßer mag verwendet mehr) 4,5 Min./Stufe 3,5 schaumig rühren.
Die Milch (sollte jetzt nur noch ca. 60 – 70° C haben) langsam durch den Deckel zur Ei-Zucker-Mischung einlaufen lassen. 4,5 Min./60° C/Stufe 3,5-4 weiter schlagen lassen.
Die gehackte Schokolade dazu geben und 1,5 Min./Stufe 1-2 unterrühren und schmelzen lassen.
Die geschlagene Sahne mit dem Spatel oder einem großen Schneebesen unterheben.
Eismasse komplett auskühlen lassen. Am besten für mehrere Stunden im Kühlschrank.
Dann in der Eismaschine oder im Tiefkühler mit der Rührmethode für 6-7 Std. gefrieren lassen.


Zutaten für das 2. Rezept:

200g Zartbitter-Kuvertüre
25g Kakaopulver
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker oder 1 EL selbstgem.
1 Prise Salz
500g Milch
200g Sahne
4 Eier

Zubereitung:

Kuvertüre, Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker und Salz im TM 10 Sek./Stufe 10 pulverisieren.
Milch, Sahne und Eier zufügen und 7 Min./80° C/Stufe 3 erhitzen.
Umfüllen und für mind. 5 – 6 Std., am besten über Nacht, abkühlen lassen. Dann in der Eismaschine gefrieren oder wenn keine vorhanden in Eiswürfelbehältern oder einer flachen Form. Wenn komplett durchgefroren die Eisplatte in Würfel schneiden oder die Eiswürfel aus dem Eiswürfelbehälter im TM für 20 – 30 Sek./Stufe 8 cremig rühren. Dann entweder direkt servieren oder wieder zurück in den Tiefkühler bis das Eis serviert werden soll.

Mein persönliches Fazit: mit der Gefrier-TM-Methode wird das Eis sehr viel feiner und cremiger und ist auch direkt aus dem Tiefkühler besser portionierbar als mit der Eismaschine oder der Tiefkühler-Rührtechnik.

Guten Appetit!!

Currywurst-Soße zur Currywurst – schnell und einfach aus dem Thermomix

Die Soße ist die Krönung jeder Currywurst.
Heute möchte ich Euch meine Lieblingssoße dazu zeigen:


Dafür braucht Ihr:

1 mittlere Zwiebel
20g Öl, nach Geschmack
1 EL Tomatenmark
35g Balsamico-Essig
10g Sojasoße
40g Honig
250g Tomatenketchup (nehmt ein Ketchup das Ihr auch so mögt, da es den Geschmack der fertigen Soße entscheidend beeinflußt)
1 EL Currypulver
1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf oder Chilipulver
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen, vierteln und 3 Sek./Stufe 5 im Thermomix klein hacken oder mit dem Messer in Würfel schneiden.
Im TM das Öl dazu geben und 5 Min./Varoma/Stufe 1 ohne MB andünsten oder Öl im Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig schwitzen.
Nach ca. 3 1/2 Min. das Tomatenmark dazugeben und mitrösten.
Mit dem Balsamico und der Sojasoße ablöschen, dann Honig und Ketchup zugeben. Nochmals weitere 5 Min. köcheln lassen (5 Min./100°C/Stufe 2).
Wenn man die Soße lieber ohne grobe Stücke mag, dann mit dem Mixstab fein pürieren oder 10 – 20 Sek./Stufe 6 pürieren lassen.
Das Currypulver und Paprika- oder Chilipulver zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken, nachmals kurz unter rühren (5 Sek./Stufe 4).
Wem die Soße zu dick ist, mit etwas Wasser verdünnen.
Würste nach Wahl anbraten, in Scheiben schneiden und zusammen mit der Currywurstsoße servieren.

Guten Appetit!!

Joghurt zuhause selber machen – einfach und ohne Joghurtgerät

Selbstgemachter Joghurt ist nicht nur schnell und einfach gemacht, sondern auch super lecker.
Vor allem kann man da selbst den Säuregrad bestimmen und man weiß vor allem auch was drin ist.

Leider sind sog. Naturjoghurts im Laden manchmal sogar mit Süßungsmitteln, Aromastoffen u.a. versetzt. Auch steht nicht immer alles auf der Liste der Inhaltsstoffe. Deshalb mache ich meinen Joghurt meistens selber.

Was man dafür braucht ist simpel: Ein Topf zum erwärmen der Milch, am besten ein Thermometer und zum starten etwas Naturjoghurt aus dem Laden, da sich leider die Joghurt-Bakterie in unseren Breitengraden nicht so züchten läßt wie, z.B. Sauerteig.

Zutaten:
1 Liter Milch (Voll- oder fettarme Milch, bei Vollmilch wird der Joghurt fester)
2 TL Naturjoghurt (zum starten nehme ich meist einen Landliebe Joghurt, dann einen Rest vom selbstgemachten Joghurt verwenden.)

außerdem:
Topf
Thermometer
evtl. Thermomix, wenn vorhanden, sonst einen Rührbesen

Zubereitung:
Milch auf 90° C erhitzen (nicht! kochen) und diese Temperatur für ca. 5 Min. halten.
Im Thermomix benötigt bei mir Kühlschrank kalte Milch 12 Min./90°C/Stufe 2.
In eine Metallschüssel oder einen Topf umschütten und im Wasserbad auf 37° – 40° C herunter kühlen.
Das geht am schnellsten, wenn man sowohl die Milch im Topf wie auch das Wasser außen immer wieder umrührt.
Mit einem Thermometer die Temperatur kontrollieren. Wenn Ihr kein solches Küchenhermometer habt, kann man auch ein einfaches Bratenthermometer verwenden.
Dann wird die Milch mit dem Joghurt geimpft: entweder den Joghurt mit dem Rührbesen unter die Milch rühren oder zurück in den TM-Topf schütten und 10 Sek./Stufe 3,5 unter rühren.
In heiß ausgespülte Schraubgläser umfüllen und an einem warmen Ort inkubieren lassen.
Am besten funktioniert das in einer sog. Kochkiste*.
Die Gläser mit Joghurt hineinstellen und ein Glas mit warmem Wasser (nur so ca. 50° C) dazu stellen. Dies sorgt für die nötige Wärme, damit sich die Joghurt-Bakterien gut entwickeln können.

4 Stunden in der Wärme für milden Joghurt
bis zu 8 Stunden für einen richtig säuerlichen Joghurt

Sollte der Joghurt nach der Zeit in der Kochkiste noch nicht fest sein, einfach noch eine Zeit bei Zimmertemperatur stehen lassen (bei Bedarf über Nacht oder noch länger).

Wenn der Joghurt fest geworden ist, in den Kühlschrank stellen oder gleich verspeisen.
Bitte beachten: ca. 2 TL übrig lassen, damit man genügend für eine neue Portion hat.

* einen Karton den man mit Styropor auskleidet oder unten mit Handtuch auslegen und dann alles mit Handtüchern abdecken


Guten Appetit!!

Blütenpaste selber machen – ideal für Fondant-Blumen oder zum Figuren modelieren

Um Blumen oder Figuren aus Zuckermasse herzustellen, ist die sogenannte Blütenpaste ideal.
Diese läßt sich sehr dünn ausrollen und an den Rändern sogar soweit, daß Blumen richtig realistisch aussehen.
Dafür kann man entweder Fondant mit CMC (= Carboxymethylcellulose) verkneten oder direkt diese Blütenpaste (nach Nicholas Lodge) herstellen.
Diese Zuckermasse wird nach gründlichem Durchkneten ganz weich und geschmeidig, läßt sich gut ausrollen, klebt nicht so stark und trocknet nicht so schnell aus wie eine Blütenpaste die aus mit CMC verknetetem Fondant hergestellt wird.

An Zutaten benötigt Ihr dafür: 

1 Eiweiß, Gr. L (ca. 40 g)
225 g Puderzucker, fein gesiebt
1 gestrichene TL CMC*

etwas Palmin Soft

Zubereitung:

Das Eiweiß in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät kurz auf höchster Stufe anschlagen bis es etwas weiß schaumig geworden ist.

Vom gesiebten Puderzucker 2 – 3 EL abnehmen und zur Seite stellen.

Den restlichen Puderzucker langsam, nach und nach unter das Eiweiß rühren. Wenn der ganze Zucker aufgenommen ist, das Eiweiß auf höchster Stufe schlagen, bis die Masse ganz glatt und seidig glänzend geworden ist.

Das Eiweiß darf aber noch nicht ganz steif sein, die Spitzen müssen sich beim herausziehen der Rührbesen noch zur Seite neigen.

Jetzt das CMC bei niedriger Geschwindigkeit nach und nach einrieseln lassen. Wenn das ganze Pulver untergerührt ist, die Maschine nochmals auf höchster Stufe laufen lassen bis die Masse fester wird.

Den zur Seite gestellte Puderzucker auf die Arbeitsfläche sieben und die feste Eiweiß-Masse aus der Schüssel kratzen und darauf geben. Den Puderzucker unter die Paste kneten bis alles komplett aufgenommen wurde.
Dabei hilft es die Hände etwas mit Palmin einzufetten.

Die fertige Blütenpaste luftdicht (am besten in Frischhaltefolie und dann noch in einen Gefrierbeutel) verschlossen für 24 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Vor dem Verarbeiten bitte auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Die gewünschte Menge entnehmen und mit leicht eingefetteten Händen weich und geschmeidig kneten. Die Masse kann jetzt natürlich auch noch mit Pastenfarben eingefärbt werden.

Um Modellierfondant (eignet sich am besten um Figuren zu formen) herzustellen, verknetet man normalen Rollfondant 1 : 1 mit Blütenpaste.
Jetzt hat man eine immer noch geschmeidige, aber besser formbare Zuckermasse, die durch das CMC auch nach einiger Zeit (kann mehrere Tage dauern) komplett aushärtet.

* CMC kann man über das Internet in den verschiedensten Torten-Zubehör-Shops kaufen. Oder man kauft sich das Kukident Haftpulver extra stark (wichtig! ohne Geschmack!), dieses Haftpulver enthält als einzigen Inhaltsstoff Carboxymethylcellulose (= CMC )


Viel Vergnügen!!


Fondant / Rollfondant / sugar paste / Einschlagmasse selbst herstellen – auch im Thermomix möglich

Fondant – eine Zuckermasse zum ausrollen, Formen und verzieren.

Motivtorten werden durch den eingefärbten Fondant erst richtig lebendig. Und was man nicht alles damit machen kann. Die Möglichkeiten sind beinahe unendlich.

Diese vielseitige Zuckermasse kann man aber auch ganz leicht selber machen.


Und hier ist das Rezept dafür:

9 g gemahlene Gelatine (oder 1 Päckchen)
60 g Wasser
170 g Glukosesirup (oder Sirup von Grafschafter, Karamellsirup, klarer Honig)
1 – 2 TL Glycerin
1/2 TL Zitronensäure
1/2 TL Salz
1000 g Puderzucker, gesiebt

ca. 1 TL Palmin Soft

Zubereitung:

Die Gelatine in eine etwas größere Schüssel geben und mit dem Wasser verrühren. Ca. 10 Min. quellen lassen und anschließend auflösen. Entweder in der Mikrowelle (niedrige Wattzahl 30 Sek., etwas stehen lassen, dann nochmals 30 Sek.) oder vorsichtig auf dem Herd.

Zitronensäure, Salz, Glukosesirup und Glycerin zugeben und glatt rühren.

Ca. 2/3 bis 3/4 des Puderzuckers in den TM-Topf sieben, evtl. mehrmals, sollten noch sehr viele grobe Zuckerkristalle im Sieb verbleiben.

Gelatine-Sirup-Mix zugießen, Deckel verschließen und mit Teigknetstufe auf Sicht unterkneten.
Den Rest des Puderzuckers auf die Arbeitsfläche sieben.

Wenn der Thermomix nicht mehr weiter kann, Fondant-Masse aus dem Topf holen, am einfachsten funktioniert das, wenn man das Messer lößt. Masse vom Messer und aus dem Topf schaben und auf den Puderzucker geben.

Jetzt den Puderzucker unter die Fondantmasse kneten. Da dies eine sehr klebrige Angelegeheit ist, sollte man sich die Hände einfetten.
Wenn der komplette Puderzucker eingeknetet ist, muß der fondant noch 24 Std. ruhen, bevor man diesen verarbeiten kann.

Dafür den Fondant luftdicht verschließen, sonst trocknet die Zuckermasse aus.
Am besten erst in Frischhaltefolie, dann noch in einen Gefrierbeutel oder in 2 Gefrierbeutel einpacken.

Der Fondant kann mit Pasten- oder Pulverfarben eingefärbt werden.
Flüssgfarben sollten nicht verwendet werden, da sich die Konsistenz des Fondant sonst verschlechtert.

Im Kühlschrank oder auch Gefrierschrank hält sich der fondant bis zu ca. 6 Monaten.
Achtung! Früh genug aus der Kühlung holen, damit der Fondant wieder auf Zimmertemperatur kommen kann.

Viel Erfolg!!

Osterhäschen im Baumstumpf – unsere Ostertorte

Da vielfältig der Wunsch geäußert wurde, mal eine Video-Anleitung für eine Motivtorte zu machen, habe ich hier eine, wie ich finde, relativ einfache Motivtorte ausgesucht.

Hier gibt es das Rezept und noch ein paar weitere Info´s und Tipps, die mir beim Drehen nicht eingefallen sind, oder die ich schlicht vergessen habe zu erwähnen.

Die Torte besteht aus einem einfachen Schoko-Rührkuchen, gefüllt mit Schoko-Ganache und angedickten Sauerkirschen.
Die Dekoration ist zum großen Teil ebenfalls aus aufgeschlagener Schoko-Ganache mit ein paar Fondant-Verziehrungen: Osterhase, Gras, Röschen und Schmetterlinge, sowie das Cakeboard sind aus Fondant.

Das sind die Zutaten:


Für den Boden:
(kann individuell abgewandelt werden, immer die gleiche Menge Butter, Zucker, Ei und Mehl):

400g Butter oder Margarine
400g Zucker
2 EL Vanillezucker, selbstgem. oder 2 Pck. Vanillinzucker
2 TL Zitronenzucker oder frische Zitronenschale
8 Eier, Gr. M oder ebenfalls 400g Ei
400g Mehl
80g Kakaopulver
150g Milch
2 TL Backpulver

Für die Füllung und Deko:


600g Zartbitter-Kuvertüre
600g Sahne

1/2 Glas Sauerkirschen
1/2 Btl. Vanillpuddingpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz

Ca. 250g weißen Fondant
Ca. 50g Blütenpaste oder 100g Modelier-Fondant (mit CMC)
verschiedene Pastenfarben

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig herstellen. Den Boden von 2 Backformen mit 18er Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Rührmasse auf die Backformen verteilen und im Backofen abbacken.
TiPP: Nach der Backzeit aus dem Backofen holen Stäbchenprobe machen und dann sofort mit der Oberseite auf ein Backpapier setzen, evtl. etwas nach unten drücken, damit die Oberseite glatt und gerade wird.

Am besten bereits 1 Tag vorher, dann kann der Boden richtig auskühlen und sich etwas setzten.

Kuvertüre fein reiben (TM: 8 – 10 Sek./Stufe 8), die Sahne fast zum kochen bringen und in 3 Teilen zur geriebenen Kuvertüre geben. Nach jeder Zugabe langsam durchrühren bis sich alle Sahne mit der Kuvertüre verbunden hat. Wenn der letzte Rest Sahne untergerührt ist, sollte die Ganache ganz glatt und glänzend sein. Diese für ca. 3- 4  Std. in den Kühlschrank stellen.

Die Kirschen abgießen, dabei den Saft auffangen. Den Saft mit dem eingerührten Puddingpulver, dem Zucker und dem Salz aufkochen und eindicken lassen (TM: ca. 8 Min./100°C/Stufe 2), dann noch die Kirschen unterheben und auskühlen lassen .

Eine runde Kuchenplatte oder ein Cakeboard mit einem Stück Fondant (ca. 100 – 150g, je nach Größe der Platte) überziehen (Ich habe hierfür den Fondant grün gefärbt, als Gras).

1 Stück Pappe in der Größe des Kuchenbodens ausschneiden und mit Alufolie, Backpapier oder Frischhaltefolie überziehen (dient der einfacheren Handhabung des fertig eingesetzten Kuchens).

Die beiden Böden jeweils 1x durchschneiden.

Wenn die Ganache lange genug im Kühlschrank gereift hat, diese mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen (Farbe wird zunächst etwas heller, das Volumen nimmt in etwa um die Hälfte zu). Dauert ca. 3 – 5 Minuten. Sieht zunächst so aus als würde die Sahne ganz weich bleiben, diese wird aber nach kurzer Zeit fester.

Die Pappscheibe auf eine drehbare Kuchenplatte legen und mit dem 1. Bodenstück belegen. Nach Wunsch tränken: mit Wasser + Kirschwasser oder Fruchtsaft oder einer anderen Flüssigkeit.

Einen Teil der Ganache und der angedickten Kirschen jeweils in Spritzbeutel füllen und zuerst mit der Ganache einen Ring außen auf den Tortenboden spritzen, dann mit einem Abstand von ca. 1,5 – 2 cm (breit genug für die Kirschen) den nächsten Ring aufspritzen und so weiter bis ins innere.
Dann mit den Kirschen die Hohlräume ausfüllen.
Den nächsten Boden paßgenau darauflegen und nochmals die gleiche Prozedur, mit dem 3. Boden ebenfalls. Abschließen sollte man mit dem Unterteil eines Bodens (so hat man gleich einen glatten Deckel).

Zunächst eine dünne Schicht Ganache überall außen herum darauf streichen als „crumb coat“, das bindet die Krümmel. Ein kleines Loch für den Hasen unten einschneiden und ebenfalls mit Ganache bestreichen.

Im Kühlschrank etwas fester werden lassen.
Wieder raus holen und überall außen herum unregelmäßige Ganache-Streifen aufspritzen, mit einem kleinen Palette ungleichmäßig, á la Baumrinde verstreichen, je unregelmäßiger, desto echter wirkt es hinterher. Oben in Kreisen die Ganache aufspritzen und mit dem Palette Jahresringe entstehen lassen.

TiPP: Sollte sich die Ganache nur schwer formen lassen, ist sie bereits zu sehr abgesteift, das kann man beheben, indem man die Kunststoff-Schüssel mit der fertigen Ganache für ca. 4 – 6 Sek. in die Mikrowelle stellt und anschließend die Ganache nochmals gut durchrührt. Jetzt sollte sich die Ganache besser verarbeiten lassen.

Nochmals im Kühlschrank etwas absteifen lassen. Danach auf das fertig vorbereitete Cakeboard stellen.

Mit etwas weiterer Kuvertüre Baumwurzeln aufspritzen und diese etwas bearbeiten, bis sie in etwa wie knorrige Baumwurzeln aussehen.

Dann die restliche Deko:
Ein Stück weißen Modellier-Fondant im Durchmesser von ca. 4 cm (sollte gut in das ausgeschnittene Lock passen) zuerst zu einer ganz glatten Kugel formen, dann etwas flacher drücken und daraus einem Hasen-Po formen, ein ganz kleines Stück Fondant ebenfalls rund rollen und mit etwas Wasser oder Zuckerkleber befeuchtet als Schwänzchen oben drauf kleben. Zwei gleich große Stücke zu Hasenpfoten formen, vorne 2 Mal eindrücken und mit Akzenten von hellgrauem oder hellbraunem Fondant absetzen, damit die Pfoten echter aussehen.
Ein Stück grünen Modellier-Fondant dünn ausrollen und mit einem Pizzaschneider dünne Streifen als Gras abschneiden. Etwas antrocknen lassen.
Für einfache Röschen zunächst 5 kleine Kügelchen formen, diese jeweils platt drücken und etwas dünner formen, leicht überlappend in einer Reihe aneinander kleben und locker aufrollen.
Mit einem Cutter-Messer vorsichtig in der Mitte teilen und die Blütenblätter nach außen ausformen
-> ergibt jeweils 2 kleine Röschen.
Für Schmetterlinge farbigen Fondant dünn ausrollen und mit einem Fondant-Stempel/Ausstecher ausstechen. Diese in einem Eierbecher oder einer anderen kleinen Hohlform trocknen lassen. Evtl. noch etwas unterstützt von Zewastücken, damit die Flügel enger aneinander kommen und so fest werden.

Evtl. noch Restliches Fondant zu Eiern formen und ebenfalls antrocknen lassen.

Wenn die Fondant-Teile etwas angetrocknet sind, diese dekorativ an der Torte befestigen.

Fertig.



Guten Appetit!!

Thermomix TM 31 – Maultaschen – die „Herrgotts´bscheißerle“

Angeblich wurden die Maultaschen oder „Herrgotts´bscheißerle“, wie sie auch genannt werden, von Mönchen aus Maulbronn erfunden. Diese suchten einen Weg, wie sie in der Fastenzeit (Fleischverbot) trotzdem Fleisch essen konnten.
Deshalb wurde das Fleisch fein gehackt, zwischen „Grünzeug“ (Spinat, Kräuter, Petersilie, etc.) versteckt und noch in Nudelteig eingepackt. So wollten sie verhindern, daß Gott Ihnen auf die Schliche kam.

Daher gibt es die Maultaschen, hier im Schwäbischen, traditionell am Karfreitag.

Inzwischen schmecken uns die Maultaschen aber das ganze Jahr über und nicht nur im „Schwoba-Ländle“ sondern in ganz Deutschland und noch darüber hinaus.

Da das Maultaschen machen doch etwas Zeit in Anspruch nimmt, mache ich immer eine ganze „Wagenladung“ auf einmal. Sollte euch das zu viel sein, einfach das Rezept halbieren oder dritteln. Funktioniert ebensogut.

Maultaschen (Rezept nach Tante Liesel) für ca. 120 Stück

1,5 bis 2 kg fertigen Nudelteig     oder

Nudelteig (3x das Rezept herstellen) (aus dem Rezeptheft Teigtaschen, Pesto, Soßen, Nudelteige &
                                                                      mehr vom www.onlineversand-hobbykoch.de)

300g Hartweizengries
100g Mehl
4 Eier, Gr. M
1 TL Salz

Füllung:

1 kg Brät oder Fleischkäsbrät (ich nehme immer den groben)
1 kg Rinderhackfleisch
200g Schinkenspeckwürfel
700g Schinkenwurst, 2 Stck. á 350g

4 Bd. Petersilie oder 1 Glas getrocknete
2 große Zwiebeln oder 3 normale
1 kg Blattspinat, frisch oder TK

2 EL Öl oder 50g Butter
8 altbackene Brötchen
6 Eier, Gr. M
1 TL Salz, Pfeffer, Muskat

2 große Schüsseln

Zubereitung:

Nudelteig herstellen und rasten lassen. Oder den fertigen aus dem Kühlschrank holen.

Zwiebel klein hacken (TM: 3 Sek./Stufe 5).
Spinat auftauen und ausdrücken oder frischen Spinat waschen, in breite Streifen schneiden und zusammen mit der Zwiebel andünsten (ggf. mit einem Schluck Wasser), zusammen fallen lassen, abtropfen und ausdrücken.
Brötchen in grobe Würfel schneiden und mit heißem, kochendem Wasser übergießen, durchziehen lassen und ebenfalls ausdrücken.

Schinkenwurst und Speckwürfel klein hacken oder durch den Fleischwolf drehen (TM: 7-9 Sek./Stufe 5).
Petersilie fein schneiden oder im TM zusammen mit der Wurst klein hacken.

Spinat zu der Brötchenmasse geben.
Wurst und Petersilie, ebenso wie Hackfleisch und Fleischkäsebrät, Eier und die Gewürze, dazu geben.
Dann mit den Händen alles SEHR gut miteinander vermischen und und walken, bis eine zusammen hängende, homogene Masse entstanden ist.

Nudelteig bis zur gewünschten Dicke ausrollen, auf der Arbeitsfläche ausbreiten und die Füllmasse darauf verteilen.
Am besten funktioniert das mit Hilfe eines Spritzbeutels. es geht aber auch mit einem Löffel.

Nudelteig auf einer Seite mit Wasser befeuchten und die andere Seite zuerst über der Füllung zusammen schlagen, dann die befeuchtete Seite fest andrücken. Ruhig etwas flach drücken.

Dann mit einem scharfen Messer in Stücke von der gewünschte Größe schneiden.

Salzwasser oder Brühe in einem großen Topf zum kochen bringen, die Maultaschen in Portionen hinein geben. Sobald diese an die Wasseroberfläche steigen, den Herd zurück drehen und ca. 5 – 10 Min. gar ziehen (nicht kochen) lassen. Hängt von der Art und Dicke des verwendeten Teiges ab. Am Anfang einfach ausprobieren, wie lange die Maultaschen brauchen.

Sobald diese gar sind, mit einem Sieblöffel aus dem Wasser fischen und abtropfen lassen.
Warm halten wenn diese gleich gegessen werden sollen oder komplett auskühlen lassen zum einfrieren.

Am besten in der Brühe oder geschmelzt und mit einem schwäbischen Kartoffelsalat servieren.

TIPP / Nachsatz: Die rohen Maultaschen nicht abgedeckt längere Zeit stehen lassen, da die Füllung sonst den Nudelteig so sehr aufweicht, daß dieser überall hängen bleibt und die Maultaschen dann ganz zerfetzt aussehen (ist mir leider passiert). Man kann diese aber trotzdem noch abkochen und essen. Ist dann halt nichts mehr zum vorzeigen ;-(  .

Guten Appetit!!

Hustenbonbons – die beste Kombi der Hausmittel gegen Erkältung

Ein leckeres Mittel gegen Husten und Erkältung, welches viele der bekannten Hausmittel enthält.

z.B. Spitzwegerich und Salbei helfen gegen Erkältung, Thymian ist ein guter Hustenlöser, Honig wirkt entzündungshemmend und Ingwer stärkt das Immunsystem.
Also ein perfekter Gesundheits-Booster.

Das benötigt Ihr:

200 ml kochendes Wasser
1 Stück Ingwer, geschält und in Scheiben geschnitten
1 EL Spitzwegerich, getr.
1 EL Salbei, getr.
1 TL bis 1 EL Thymian, getr.

1/4 TL Nelke, Pulver
1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
1 EL Honig
200g Zucker

Zubereitung:

Spritzwegerich, Salbei und Thymian in einen Teebeutel oder Kaffeefilter geben, am besten mit einer Klammer verschließen, und zusammen mit dem Ingwer in einen Becher oder eine Kanne geben.
Mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 – 15 Min. ziehen lassen, je nachdem wie stark man den Aufguß haben möchte.

100 ml davon zusammen mit dem Zucker, Honig, Zitronensaft und der Nelke in einen Topf geben und aufkochen lassen.
Ca. 12 – 20 Min. köcheln lassen bis es dickflüssig geworden ist, oder auf einem Zuckerthermometer 128° C anzeigt.
Dann hat der Sirup die richtige Konsistenz für Bonbons erreicht. Von der Herdplatte ziehen und etwas abkühlen lassen, bis die Masse nicht mehr schäumt.
Zurück auf die Platte stellen und mit Hilfe eines Teelöffels kleine Kleckse auf ein Backpapier träufeln lassen.
Abkühlen lassen und abschließend dick mit Puderzucker bestäuben.

Tipp; 1 – 2 Bonbons in einer Tasse heißem Wasser auflösen und schon ist ein leckerer Hustentee fertig.

Gute Besserung!!