Hackfleisch-Schmarrn oder Schmarrn kann auch Pikant


Kaiserschmarrn ist eines der bekanntesten Gerichte aus der Österreichischen Küche.
Dass man einen Schmarrn aber auch salzig, also Pikant machen kann, wissen wahrscheinlich die wenigsten.
Hier möchte ich Euch meine Lieblings-Variante, einen Schmarrn mit Hackfleisch und Käse, vorstellen.

Folgende Zutaten benötigt Ihr für 4 Portionen:

500 g Hackfleisch
1 große Zwiebel
1 EL Öl
4 Eier
100 g Mehl
150 ml Milch
1 – 2 EL Petersilie, gehackt
1 handvoll kleine Tomaten, Dattel-, Cherry- oder Cocktail-,
50 g würziger Käse, Emmentaler, Gryerzer, o.ä.
Salz, Pfeffer
Gewürze nach Geschmack, z.B. Paprika, Basilikum, Knoblauchpulver, Kräutersalz, etc.

Zubereitung:

Zwiebel, schälen und würfeln. Käse reiben, Tomaten in kleine Würfel schneiden und alles zur Seite stellen.

Hackfleisch in etwas Öl krümmelig braten. Zwiebelwürfel dazugeben und glasig werden lassen.

Eier trennen. Eigelbe mit der Milch verrühren und dann Mehl und Petersilie unterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und dann vorsichtig unter den Teig heben.

Hackmasse mit Salz, Pfeffer und Gewürzen nach Geschmack würzen. In eine Schüssel umfüllen.

Etwas Öl in die Pfanne geben und 1 Viertel des Schmarrn-Teiges in die Pfanne geben, 1 Viertel der Hackmasse darauf verteilen und etwas unterrühren. Teig stocken lassen und den Schmarrn wenden.
Dabei gleich in größere Stücke teilen. Wenn die komplette Masse gestockt ist entweder mit 2 Gabeln oder einfach mit dem Pfannenwender in kleine, mundgerechte Stücke zupfen. In eine Auflaufform umfüllen.
Diesen Vorgang noch 3 Mal wiederholen, bis alles verbraucht ist.

Bei 80° C O-/U-Hitze oder 60° C Umluft im Backofen warm halten.

Zum Servieren je eine Portion des Schmarrn auf die Teller verteilen und den geriebenen Käse und die Tomatenwürfel darüber verteilen.

Dazu einen grünen oder gemischten Salat servieren.

Guten Appetit!!


Blütenpaste selber machen – ideal für Fondant-Blumen oder zum Figuren modelieren

Um Blumen oder Figuren aus Zuckermasse herzustellen, ist die sogenannte Blütenpaste ideal.
Diese läßt sich sehr dünn ausrollen und an den Rändern sogar soweit, daß Blumen richtig realistisch aussehen.
Dafür kann man entweder Fondant mit CMC (= Carboxymethylcellulose) verkneten oder direkt diese Blütenpaste (nach Nicholas Lodge) herstellen.
Diese Zuckermasse wird nach gründlichem Durchkneten ganz weich und geschmeidig, läßt sich gut ausrollen, klebt nicht so stark und trocknet nicht so schnell aus wie eine Blütenpaste die aus mit CMC verknetetem Fondant hergestellt wird.

An Zutaten benötigt Ihr dafür: 

1 Eiweiß, Gr. L (ca. 40 g)
225 g Puderzucker, fein gesiebt
1 gestrichene TL CMC*

etwas Palmin Soft

Zubereitung:

Das Eiweiß in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät kurz auf höchster Stufe anschlagen bis es etwas weiß schaumig geworden ist.

Vom gesiebten Puderzucker 2 – 3 EL abnehmen und zur Seite stellen.

Den restlichen Puderzucker langsam, nach und nach unter das Eiweiß rühren. Wenn der ganze Zucker aufgenommen ist, das Eiweiß auf höchster Stufe schlagen, bis die Masse ganz glatt und seidig glänzend geworden ist.

Das Eiweiß darf aber noch nicht ganz steif sein, die Spitzen müssen sich beim herausziehen der Rührbesen noch zur Seite neigen.

Jetzt das CMC bei niedriger Geschwindigkeit nach und nach einrieseln lassen. Wenn das ganze Pulver untergerührt ist, die Maschine nochmals auf höchster Stufe laufen lassen bis die Masse fester wird.

Den zur Seite gestellte Puderzucker auf die Arbeitsfläche sieben und die feste Eiweiß-Masse aus der Schüssel kratzen und darauf geben. Den Puderzucker unter die Paste kneten bis alles komplett aufgenommen wurde.
Dabei hilft es die Hände etwas mit Palmin einzufetten.

Die fertige Blütenpaste luftdicht (am besten in Frischhaltefolie und dann noch in einen Gefrierbeutel) verschlossen für 24 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Vor dem Verarbeiten bitte auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Die gewünschte Menge entnehmen und mit leicht eingefetteten Händen weich und geschmeidig kneten. Die Masse kann jetzt natürlich auch noch mit Pastenfarben eingefärbt werden.

Um Modellierfondant (eignet sich am besten um Figuren zu formen) herzustellen, verknetet man normalen Rollfondant 1 : 1 mit Blütenpaste.
Jetzt hat man eine immer noch geschmeidige, aber besser formbare Zuckermasse, die durch das CMC auch nach einiger Zeit (kann mehrere Tage dauern) komplett aushärtet.

* CMC kann man über das Internet in den verschiedensten Torten-Zubehör-Shops kaufen. Oder man kauft sich das Kukident Haftpulver extra stark (wichtig! ohne Geschmack!), dieses Haftpulver enthält als einzigen Inhaltsstoff Carboxymethylcellulose (= CMC )


Viel Vergnügen!!


Fondant / Rollfondant / sugar paste / Einschlagmasse selbst herstellen – auch im Thermomix möglich

Fondant – eine Zuckermasse zum ausrollen, Formen und verzieren.

Motivtorten werden durch den eingefärbten Fondant erst richtig lebendig. Und was man nicht alles damit machen kann. Die Möglichkeiten sind beinahe unendlich.

Diese vielseitige Zuckermasse kann man aber auch ganz leicht selber machen.


Und hier ist das Rezept dafür:

9 g gemahlene Gelatine (oder 1 Päckchen)
60 g Wasser
170 g Glukosesirup (oder Sirup von Grafschafter, Karamellsirup, klarer Honig)
1 – 2 TL Glycerin
1/2 TL Zitronensäure
1/2 TL Salz
1000 g Puderzucker, gesiebt

ca. 1 TL Palmin Soft

Zubereitung:

Die Gelatine in eine etwas größere Schüssel geben und mit dem Wasser verrühren. Ca. 10 Min. quellen lassen und anschließend auflösen. Entweder in der Mikrowelle (niedrige Wattzahl 30 Sek., etwas stehen lassen, dann nochmals 30 Sek.) oder vorsichtig auf dem Herd.

Zitronensäure, Salz, Glukosesirup und Glycerin zugeben und glatt rühren.

Ca. 2/3 bis 3/4 des Puderzuckers in den TM-Topf sieben, evtl. mehrmals, sollten noch sehr viele grobe Zuckerkristalle im Sieb verbleiben.

Gelatine-Sirup-Mix zugießen, Deckel verschließen und mit Teigknetstufe auf Sicht unterkneten.
Den Rest des Puderzuckers auf die Arbeitsfläche sieben.

Wenn der Thermomix nicht mehr weiter kann, Fondant-Masse aus dem Topf holen, am einfachsten funktioniert das, wenn man das Messer lößt. Masse vom Messer und aus dem Topf schaben und auf den Puderzucker geben.

Jetzt den Puderzucker unter die Fondantmasse kneten. Da dies eine sehr klebrige Angelegeheit ist, sollte man sich die Hände einfetten.
Wenn der komplette Puderzucker eingeknetet ist, muß der fondant noch 24 Std. ruhen, bevor man diesen verarbeiten kann.

Dafür den Fondant luftdicht verschließen, sonst trocknet die Zuckermasse aus.
Am besten erst in Frischhaltefolie, dann noch in einen Gefrierbeutel oder in 2 Gefrierbeutel einpacken.

Der Fondant kann mit Pasten- oder Pulverfarben eingefärbt werden.
Flüssgfarben sollten nicht verwendet werden, da sich die Konsistenz des Fondant sonst verschlechtert.

Im Kühlschrank oder auch Gefrierschrank hält sich der fondant bis zu ca. 6 Monaten.
Achtung! Früh genug aus der Kühlung holen, damit der Fondant wieder auf Zimmertemperatur kommen kann.

Viel Erfolg!!

Erdbeer-Schokoladen-Tartletts – eine fruchtig schokoladige Versuchung

Jaaaaaa, der Frühling kommt endlich wieder nach der langen Schlechtwetter-Front.
Vielleicht geht es euch ja auch so, aber ich kann jetzt etwas Sonne und natürlich was passendes dazu zu essen gut gebrauchen.
Die Erdbeeren haben mich auf dem Markt so angelacht, daß ich die unbedingt mitnehmen mußte.
Aber was damit machen? Hhhmm also Schokolade wär schon lecker dazu, dann noch ein bißchen crunsch und schon hatte ich die Idee: Erdbeer-Schoko-Tartletts.

Was Ihr dafür braucht:
(ergibt ca. 8 – 12 Tartletts)

1 Rezept Mürbteig (zum Rezept geht´s hier, etwas weiter unten auf der Seite)

Schokocreme
200g Zartbitter-Kuvertüre oder Zartbitter-Schokolade
200g Sahne

300 – 500g Erdbeeren

250g Wasser
1 EL Zucker
1 Pck. Tortenguß


Zubereitung:

Mürbteig zubereiten und mind. 30 Min. oder besser mehrere Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
In soviele Stücke teilen wie Ihr Tartletts zubereiten wollt, zu einem runden Ball rollen und dann ebenmäßig ausrollen. In die Förmchen legen und glatt an den Rand drücken. Überstehenden Teig mit dem Messerrücken am Rand abdrücken.

Backen:
Entweder die Förmchen für mehrere Stunden im Kühlschrank absteifen lassen (ca. 10 – 12 Min. backen) oder
zuerst blind backen: auf den Teig ein Stück Backpapier legen und dieses mit ungekochten Erbsen oä. oder Backgewichten beschweren. Dann für ca. 8 Min. backen, die Erbsen entfernen und ca. 4 – 6 Min. fertig backen oder bis goldbraun.
Ofen vorheizen: O-/U-Hitze 180° C, Umluft 165° C

Tartlett-Böden auskühlen lassen.

Schokocreme herstellen:
Schokolade fein reiben (TM: Schokolade in Stücken 8 Sek./Stufe 8).
Sahne erhitzen und die Schokoladenraspel darin schmelzen lassen oder Sahne zur Schokolade in den TM-Topf geben und 6 Min./60°C/Stufe 1 schmelzen.
Sobald die Schokocreme sämig und glatt geworden ist, in die Tartlett-Böden füllen, ca. zur Hälfte, und auskühlen lassen. Am schnellsten geht das im Kühlschrank.

Erbeeren waschen, entstielen und in dickere Scheiben schneiden.

Sobald die Schokoladen-Creme fest geworden ist, die Erdbeeren dekorativ darauf legen, z.B. in einer Fächer-Form.

Tortenguß nach Packungsanweisung herstellen und die Erdbeeren damit abglänzen, am einfachsten mit einem Silikon-Pinsel.

Kalt stellen und dann servieren. Mir schmecken die Tartletts kalt zusammen mit einer Kugel Vanilleeis oder Vanillesahne am besten.


Guten Appetit!!

Osterhäschen im Baumstumpf – unsere Ostertorte

Da vielfältig der Wunsch geäußert wurde, mal eine Video-Anleitung für eine Motivtorte zu machen, habe ich hier eine, wie ich finde, relativ einfache Motivtorte ausgesucht.

Hier gibt es das Rezept und noch ein paar weitere Info´s und Tipps, die mir beim Drehen nicht eingefallen sind, oder die ich schlicht vergessen habe zu erwähnen.

Die Torte besteht aus einem einfachen Schoko-Rührkuchen, gefüllt mit Schoko-Ganache und angedickten Sauerkirschen.
Die Dekoration ist zum großen Teil ebenfalls aus aufgeschlagener Schoko-Ganache mit ein paar Fondant-Verziehrungen: Osterhase, Gras, Röschen und Schmetterlinge, sowie das Cakeboard sind aus Fondant.

Das sind die Zutaten:


Für den Boden:
(kann individuell abgewandelt werden, immer die gleiche Menge Butter, Zucker, Ei und Mehl):

400g Butter oder Margarine
400g Zucker
2 EL Vanillezucker, selbstgem. oder 2 Pck. Vanillinzucker
2 TL Zitronenzucker oder frische Zitronenschale
8 Eier, Gr. M oder ebenfalls 400g Ei
400g Mehl
80g Kakaopulver
150g Milch
2 TL Backpulver

Für die Füllung und Deko:


600g Zartbitter-Kuvertüre
600g Sahne

1/2 Glas Sauerkirschen
1/2 Btl. Vanillpuddingpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz

Ca. 250g weißen Fondant
Ca. 50g Blütenpaste oder 100g Modelier-Fondant (mit CMC)
verschiedene Pastenfarben

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Boden einen Rührteig herstellen. Den Boden von 2 Backformen mit 18er Durchmesser mit Backpapier auslegen. Die Rührmasse auf die Backformen verteilen und im Backofen abbacken.
TiPP: Nach der Backzeit aus dem Backofen holen Stäbchenprobe machen und dann sofort mit der Oberseite auf ein Backpapier setzen, evtl. etwas nach unten drücken, damit die Oberseite glatt und gerade wird.

Am besten bereits 1 Tag vorher, dann kann der Boden richtig auskühlen und sich etwas setzten.

Kuvertüre fein reiben (TM: 8 – 10 Sek./Stufe 8), die Sahne fast zum kochen bringen und in 3 Teilen zur geriebenen Kuvertüre geben. Nach jeder Zugabe langsam durchrühren bis sich alle Sahne mit der Kuvertüre verbunden hat. Wenn der letzte Rest Sahne untergerührt ist, sollte die Ganache ganz glatt und glänzend sein. Diese für ca. 3- 4  Std. in den Kühlschrank stellen.

Die Kirschen abgießen, dabei den Saft auffangen. Den Saft mit dem eingerührten Puddingpulver, dem Zucker und dem Salz aufkochen und eindicken lassen (TM: ca. 8 Min./100°C/Stufe 2), dann noch die Kirschen unterheben und auskühlen lassen .

Eine runde Kuchenplatte oder ein Cakeboard mit einem Stück Fondant (ca. 100 – 150g, je nach Größe der Platte) überziehen (Ich habe hierfür den Fondant grün gefärbt, als Gras).

1 Stück Pappe in der Größe des Kuchenbodens ausschneiden und mit Alufolie, Backpapier oder Frischhaltefolie überziehen (dient der einfacheren Handhabung des fertig eingesetzten Kuchens).

Die beiden Böden jeweils 1x durchschneiden.

Wenn die Ganache lange genug im Kühlschrank gereift hat, diese mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen (Farbe wird zunächst etwas heller, das Volumen nimmt in etwa um die Hälfte zu). Dauert ca. 3 – 5 Minuten. Sieht zunächst so aus als würde die Sahne ganz weich bleiben, diese wird aber nach kurzer Zeit fester.

Die Pappscheibe auf eine drehbare Kuchenplatte legen und mit dem 1. Bodenstück belegen. Nach Wunsch tränken: mit Wasser + Kirschwasser oder Fruchtsaft oder einer anderen Flüssigkeit.

Einen Teil der Ganache und der angedickten Kirschen jeweils in Spritzbeutel füllen und zuerst mit der Ganache einen Ring außen auf den Tortenboden spritzen, dann mit einem Abstand von ca. 1,5 – 2 cm (breit genug für die Kirschen) den nächsten Ring aufspritzen und so weiter bis ins innere.
Dann mit den Kirschen die Hohlräume ausfüllen.
Den nächsten Boden paßgenau darauflegen und nochmals die gleiche Prozedur, mit dem 3. Boden ebenfalls. Abschließen sollte man mit dem Unterteil eines Bodens (so hat man gleich einen glatten Deckel).

Zunächst eine dünne Schicht Ganache überall außen herum darauf streichen als „crumb coat“, das bindet die Krümmel. Ein kleines Loch für den Hasen unten einschneiden und ebenfalls mit Ganache bestreichen.

Im Kühlschrank etwas fester werden lassen.
Wieder raus holen und überall außen herum unregelmäßige Ganache-Streifen aufspritzen, mit einem kleinen Palette ungleichmäßig, á la Baumrinde verstreichen, je unregelmäßiger, desto echter wirkt es hinterher. Oben in Kreisen die Ganache aufspritzen und mit dem Palette Jahresringe entstehen lassen.

TiPP: Sollte sich die Ganache nur schwer formen lassen, ist sie bereits zu sehr abgesteift, das kann man beheben, indem man die Kunststoff-Schüssel mit der fertigen Ganache für ca. 4 – 6 Sek. in die Mikrowelle stellt und anschließend die Ganache nochmals gut durchrührt. Jetzt sollte sich die Ganache besser verarbeiten lassen.

Nochmals im Kühlschrank etwas absteifen lassen. Danach auf das fertig vorbereitete Cakeboard stellen.

Mit etwas weiterer Kuvertüre Baumwurzeln aufspritzen und diese etwas bearbeiten, bis sie in etwa wie knorrige Baumwurzeln aussehen.

Dann die restliche Deko:
Ein Stück weißen Modellier-Fondant im Durchmesser von ca. 4 cm (sollte gut in das ausgeschnittene Lock passen) zuerst zu einer ganz glatten Kugel formen, dann etwas flacher drücken und daraus einem Hasen-Po formen, ein ganz kleines Stück Fondant ebenfalls rund rollen und mit etwas Wasser oder Zuckerkleber befeuchtet als Schwänzchen oben drauf kleben. Zwei gleich große Stücke zu Hasenpfoten formen, vorne 2 Mal eindrücken und mit Akzenten von hellgrauem oder hellbraunem Fondant absetzen, damit die Pfoten echter aussehen.
Ein Stück grünen Modellier-Fondant dünn ausrollen und mit einem Pizzaschneider dünne Streifen als Gras abschneiden. Etwas antrocknen lassen.
Für einfache Röschen zunächst 5 kleine Kügelchen formen, diese jeweils platt drücken und etwas dünner formen, leicht überlappend in einer Reihe aneinander kleben und locker aufrollen.
Mit einem Cutter-Messer vorsichtig in der Mitte teilen und die Blütenblätter nach außen ausformen
-> ergibt jeweils 2 kleine Röschen.
Für Schmetterlinge farbigen Fondant dünn ausrollen und mit einem Fondant-Stempel/Ausstecher ausstechen. Diese in einem Eierbecher oder einer anderen kleinen Hohlform trocknen lassen. Evtl. noch etwas unterstützt von Zewastücken, damit die Flügel enger aneinander kommen und so fest werden.

Evtl. noch Restliches Fondant zu Eiern formen und ebenfalls antrocknen lassen.

Wenn die Fondant-Teile etwas angetrocknet sind, diese dekorativ an der Torte befestigen.

Fertig.



Guten Appetit!!

Thermomix TM 31 – Maultaschen – die „Herrgotts´bscheißerle“

Angeblich wurden die Maultaschen oder „Herrgotts´bscheißerle“, wie sie auch genannt werden, von Mönchen aus Maulbronn erfunden. Diese suchten einen Weg, wie sie in der Fastenzeit (Fleischverbot) trotzdem Fleisch essen konnten.
Deshalb wurde das Fleisch fein gehackt, zwischen „Grünzeug“ (Spinat, Kräuter, Petersilie, etc.) versteckt und noch in Nudelteig eingepackt. So wollten sie verhindern, daß Gott Ihnen auf die Schliche kam.

Daher gibt es die Maultaschen, hier im Schwäbischen, traditionell am Karfreitag.

Inzwischen schmecken uns die Maultaschen aber das ganze Jahr über und nicht nur im „Schwoba-Ländle“ sondern in ganz Deutschland und noch darüber hinaus.

Da das Maultaschen machen doch etwas Zeit in Anspruch nimmt, mache ich immer eine ganze „Wagenladung“ auf einmal. Sollte euch das zu viel sein, einfach das Rezept halbieren oder dritteln. Funktioniert ebensogut.

Maultaschen (Rezept nach Tante Liesel) für ca. 120 Stück

1,5 bis 2 kg fertigen Nudelteig     oder

Nudelteig (3x das Rezept herstellen) (aus dem Rezeptheft Teigtaschen, Pesto, Soßen, Nudelteige &
                                                                      mehr vom www.onlineversand-hobbykoch.de)

300g Hartweizengries
100g Mehl
4 Eier, Gr. M
1 TL Salz

Füllung:

1 kg Brät oder Fleischkäsbrät (ich nehme immer den groben)
1 kg Rinderhackfleisch
200g Schinkenspeckwürfel
700g Schinkenwurst, 2 Stck. á 350g

4 Bd. Petersilie oder 1 Glas getrocknete
2 große Zwiebeln oder 3 normale
1 kg Blattspinat, frisch oder TK

2 EL Öl oder 50g Butter
8 altbackene Brötchen
6 Eier, Gr. M
1 TL Salz, Pfeffer, Muskat

2 große Schüsseln

Zubereitung:

Nudelteig herstellen und rasten lassen. Oder den fertigen aus dem Kühlschrank holen.

Zwiebel klein hacken (TM: 3 Sek./Stufe 5).
Spinat auftauen und ausdrücken oder frischen Spinat waschen, in breite Streifen schneiden und zusammen mit der Zwiebel andünsten (ggf. mit einem Schluck Wasser), zusammen fallen lassen, abtropfen und ausdrücken.
Brötchen in grobe Würfel schneiden und mit heißem, kochendem Wasser übergießen, durchziehen lassen und ebenfalls ausdrücken.

Schinkenwurst und Speckwürfel klein hacken oder durch den Fleischwolf drehen (TM: 7-9 Sek./Stufe 5).
Petersilie fein schneiden oder im TM zusammen mit der Wurst klein hacken.

Spinat zu der Brötchenmasse geben.
Wurst und Petersilie, ebenso wie Hackfleisch und Fleischkäsebrät, Eier und die Gewürze, dazu geben.
Dann mit den Händen alles SEHR gut miteinander vermischen und und walken, bis eine zusammen hängende, homogene Masse entstanden ist.

Nudelteig bis zur gewünschten Dicke ausrollen, auf der Arbeitsfläche ausbreiten und die Füllmasse darauf verteilen.
Am besten funktioniert das mit Hilfe eines Spritzbeutels. es geht aber auch mit einem Löffel.

Nudelteig auf einer Seite mit Wasser befeuchten und die andere Seite zuerst über der Füllung zusammen schlagen, dann die befeuchtete Seite fest andrücken. Ruhig etwas flach drücken.

Dann mit einem scharfen Messer in Stücke von der gewünschte Größe schneiden.

Salzwasser oder Brühe in einem großen Topf zum kochen bringen, die Maultaschen in Portionen hinein geben. Sobald diese an die Wasseroberfläche steigen, den Herd zurück drehen und ca. 5 – 10 Min. gar ziehen (nicht kochen) lassen. Hängt von der Art und Dicke des verwendeten Teiges ab. Am Anfang einfach ausprobieren, wie lange die Maultaschen brauchen.

Sobald diese gar sind, mit einem Sieblöffel aus dem Wasser fischen und abtropfen lassen.
Warm halten wenn diese gleich gegessen werden sollen oder komplett auskühlen lassen zum einfrieren.

Am besten in der Brühe oder geschmelzt und mit einem schwäbischen Kartoffelsalat servieren.

TIPP / Nachsatz: Die rohen Maultaschen nicht abgedeckt längere Zeit stehen lassen, da die Füllung sonst den Nudelteig so sehr aufweicht, daß dieser überall hängen bleibt und die Maultaschen dann ganz zerfetzt aussehen (ist mir leider passiert). Man kann diese aber trotzdem noch abkochen und essen. Ist dann halt nichts mehr zum vorzeigen ;-(  .

Guten Appetit!!

Himbeer-Quark-Dessert – ein cremig, fruchtiger Traum

Zugegeben nicht gerade das beste für die Hüften, aber dafür sooooooooo lecker.

Quark verrührt mit weißer Schokolade, Mascarpone und Sahne, ein absoluter Traum, der durch die säuerlichen Himbeeren wieder ausgewogen wird.

Muss man probieren!

Hier die Zutaten: (reicht für ca. 4 – 6 Portionen)

150g weiße Schokolade oder Kuvertüre, in Stücken
250g (Mager)Quark
250g Mascarpone
200g Sahne
80g Zucker
1 Pck. Vanillzucker
1 TL Orangenzucker
1 Prise Salz

200g Himbeeren, frisch oder aufgetaut
Zucker nach Geschmack

Zubereitung:

Die Schokolade raspeln (TM: 8 Sek./Stufe 8, ggf. noch ein paar Mal Turbo und umfüllen).

100g Schokolade schmelzen (TM: 5 Min./50° C/Stufe 1).

Sahne steif schlagen und bis zur Verwendung in Kühlschrank.

Quark mit Mascarpone, Zucker und Gewürzen cremig rühren und die geschmolzene Schokolade darunter rühren (TM: Quark mit Mascarpone, Zucker und Gewürzen zur geschmolzenen Schokolade in den TM-Topf geben und auf Stufe 3 cremig rühren, ca. 20 – 30 Sek.).

Die Himbeeren nach Geschmack mit Zucker süßen, diese dürfen ruhig noch säuerlich sein, da die Creme süß ist.

Die steif geschlagene Sahne unterheben.

Mit einem Löffel oder per Spritzbeutel schichtweise  mit den Himbeeren in Portions-Gläser/Schalen verteilen. Mit Himbeeren enden und mit der zurück behaltenen Schokolade bestreuen / garnieren.
Bis zum Verzehr im Kühlschrank durchziehen lassen.
Fertig.

Guten Appetit!!

Makkaroni mit Käse oder stovetop Mac ´n Cheese

Makkaroni mit Käse(soße). Ein richtiges „Gute Laune“-Essen oder Comfort Food. Aber natürlich nichts für die schlanke Linie.
Dafür so richtig cremig, käsig und schmelzend lecker. Einfach nur gut.

Schnell zubereitet ist es noch obendrein, in ca. 30 Minuten steht das Essen fix und fertig auf dem Tisch. Das ist doch ein Wort, oder?

Wenn euer Haushalt ähnlich ausgestattet ist wie meiner, habt Ihr die meisten Zutaten zuhause, es kann also auch ganz spontan losgehen.


Für 4 – 6 Personen benötigt Ihr folgende Zutaten:

500g Makkaroni-Nudeln, Gabelspaghetti oder andere kleine Nudeln mit Kochzeit ca. 7 Min.

Wasser
Salz

150g Gouda (jung, mittelalt oder Emmentaler) in Stücken
50g Parmesan, in Stücken
50g Butter oder Öl
45g Mehl
500g Milch, 1,5%
1 TL Gemüsebrühpaste
200g Schinken, in Würfel geschnitten

Salz und Pfeffer zum abschmecken
evtl. etwas Weißwein

Zubereitung:

Käse in Würfeln in den TM-Topf geben 5 Sek./Stufe 8 fein reiben, umfüllen.
Wenn Butter verwendet wird, diese schmelzen 1,5 Min./Varoma/Stufe 1 dann Mehl dazu und anschwitzen.
Wenn Öl verwendet wird, dieses zusammen mit dem Mehl in den Mixtopf geben und 3 Min./Varoma/Stufe 1 anschwitzen.

Wasser aufkochen, salzen und die Makkaroni darin bißfest garen lassen.
Nudeln abgießen und wieder zurück in den Topf geben.

Milch und Gemüsebrühpaste zugeben und 8-9 Min./100° C/Stufe 3 aufkochen.
Käse und Schinkenwürfel zugeben und 3 Min./70° C/Linkslauf/Stufe 2 den Käse schmelzen lassen.

Für eine vegetarische Variante, den Schinken einfach weg lassen.

Die Soße mit Salz, Pfeffer und evtl. Weißwein abschmecken und zu den Nudeln in den Topf gießen.
Alles gut miteinander vermengen und am besten zusammen mit einem gemischten Salat servieren.
Fertig.

Guten Appetit!!

Schokokuss- oder Mohrenkopftorte

Immer wenn ich diese Torte mache, kommen bei mir Kindheits-Erinnerungen hoch.

Die ist super schnell und ohne backen zubereitet, wenn man einen fertig gebackenen Tortenboden zuhause hat.

Einfach Sahne schlagen und alles andere zusammen rühren und fertig.

Folgende Zutaten werden benötigt:

1 halben Bisquit-Boden (oder 3 Eier, getrennt, 1 Prise Salz, 100g Zucker, 75g Mehl, 1 Pck. Puddingpulver, 1/2 TL Backpulver)

Zutaten für die Creme: 
400g Sahne
2 Pck. Sahnesteif
2 EL Vanillezucker oder 2 Pck.
250g Magerquark
1 Pck. Sahnesteif
12 große Schokoküsse, dunkel
2 Dosen Mandarin-Orangen
etwas Mandarinen-Saft

Zubereitung:

Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen, dann langsam den Zucker einrieseln lassen und solange weiter schlagen bis der Eischnee ganz fest und glänzend geworden ist und keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind.
Eigelbe unter rühren. Mehl mit Puddingpulver und Backpulver mischen und kurz unter die Eischnee-Masse heben. In einer 26er Springform ca. 25 – 30 Min. backen. Auskühlen lassen.

Mandarinen abtropfen lassen und dabei etwas Saft auffangen. Saft mit etwas Wasser verdünnen und damit den Boden beträufeln. 12 schöne Mandarinenstücke aussuchen und beiseite stellen, die restlichen auf dem Bisquitboden verteilen.

Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und bis zu Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Quark mit dem Sahnesteif cremig rühren.
Die Böden der Schokoküsse bündig an der Waffel abtrennen und ebenfalls zur Seite stellen. Die Schokoküsse ohne Waffel zum Quark geben und mit Hilfe eines großen Schneebesens vorsichtig unter heben. Anschließend die Sahne unterheben.
Die Sahnecreme hügelartig auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Den Bisquit-Rand ebenfalls dünn damit bestreichen.
Dann die Mohrenkopfböden außen gleichmäßig verteilt (dient der Schnittführung) an den Rand drücken. Darüber die zurück behaltenen Mandarinen andrücken.
1 – 2 Std. im Kühlschrank kühlen lassen. Fertig.

Guten Appetit!!

Chicken Tikka Masala – Hähnchenbrust in Masala-Tomatensoße

Ein leckeres, indisch angehauchtes Gericht mit Hähnchen-Stücken, abgerundet mit Garam Masala.

Trotzdem einfach und schnell zubereitet. Am besten gibt man dem Hähnchen eine Nacht Zeit zum marinieren. So kann das Aroma so richtig in das zarte Fleisch einziehen.

Zutaten für 4 Personen:

600g Hähnchenbrust, in mundgerechten Stücken

Für die Marinade:
250g Naturjoghurt (ich habe 1,5% verwendet)
1 1/2 TL Garam Masala (scharfe Asiatische Gewürzmischung)
1/2 bis 1 TL Paprikapulver, rosenscharf
3/4 – 1 TL Salz
Pfeffer nach Geschmack

Für die Soße:
50g Butter
1 TL Garam Masala
1/2 TL Paprikapulver rosenscharf
1 walnußgroßes Stück Ingwer, fein gerieben
2 – 3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt     oder     1/2 TL Knoblauchpulver
2 Dosen geschälte Tomaten, Tomaten etwas zerkleinert oder Tomaten in Stücken
200g Sahne
Salz, Pfeffer zum abschmecken

evtl. ca. 1 TL eingelegte Jalapeno Chilis, fein gehackt
evtl. extra Joghurt zur Schärfekontrolle

300g Reis, Basmati oder Parboiled
1 TL Gemüsebrühpaste, schwach gehäuft oder 1/2 Brühwürfel

Zubereitung:

In einer Schüssel den Joghurt mit den Gewürzen verrühren und die Hähnchenwürfel unterrühren.
Mind. 3 – 4 Std., am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

Backofen auf 200° C vorheizen (oder 190° C Umluft).

Die Butter in einem Topf zerlassen und Garam Masala und Paprikapulver sanft anschwitzen. Wenn die Gewürze anfangen zu duften den fein geriebenen Ingwer und die klein gehackten Knoblauchzehen zugeben und ebenfalls anschwitzen.
Mit den Tomaten incl. Saft ablöschen. Wenn man Knoblauchpulver verwendet, dieses jetzt zugeben.
Die Tomaten zerkleinern und alles ca. 20-25 Min. köcheln lassen bis die Soße etwas eingedickt ist.
Sahne zugeben und nochmals ca. 5 – 10 Min. köcheln lassen bis das Ganze sämig geworden ist.

Reis in ein Gefäß wiegen und in einen Topf schütten, dann 2x die gleiche Menge Wasser zugeben.
Gemüsebrühpaste unterrühren und je nach Reisart 15 – 20 Min. garen lassen.

Während die Soße köchelt, die Hähnchenwürfel mit der anhaftenden Marinade (war bei mir ziemlich dicklich) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech (Fettpfanne) geben, gut verteilen und mit Alufolie zudecken.
20 – 25 Min. im Backofen garen, danach noch ca. 5 Min. bei gleicher Einstellung Farbe annehmen lassen.

Wenn Kinder mitessen die kein scharfes Essen mögen, etwas von der Soße abnehmen und separat bereit halten, evtl. mit Joghurt strecken, damit diese nicht zu scharf ist. Mit Salz abschmecken.(Achtung: das Fleisch ist ziemlich scharf)
Wenn die Soße etwas eingedickt ist, die gebräunten Hähnchenstücke unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zusammen mit dem Reis servieren.
Für einen Schärfekick, 1/2 TL gehackte Jalapeno Chilis darüber streuen und genießen.

Guten Appetit!!